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Linux: Mit mv alle Dateien verschieben, versteckte inklusive

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Wieder mal ein Kurztipp am Rande:

Angenommen wir wollen den Inhalt eines Ordners in unser momentanes Workdirectory verschieben, dann würden wir das wahrscheinlich mit

mv /pfad/* .

machen. Allerdings werden versteckte Dateien - also Dateien, die mit einem Punkt beginnen, damit nicht mit verschoben, da die *-Wildcard für diese eben nicht gilt. Also bauen wir uns mithilfe von Regular Expressions ein paar mehr Wildcards.

mv /pfad/* /pfad/.[!.]* /pfad/.??* .

Was decken wir damit ab?


Ziemlich kompliziert für eine Kopieraktion, was?

Es gibt auch noch andere Lösungen für dieses Problem, die etwa mit find arbeiten. Allerdings sind die von der Komfortabilität (bzw. UNkomfortabilität) etwa gleich.

Perl: Domain-Muster matchen

• Linux • Comments

Kleine Erinnerungsstütze an mich, da dank eigener Doofheit etwa zehn Minuten für dieses Match benötigt habe, um zukünftig meine Doofheit abzufangen. :-P
Will man in Perl eine Domain (keine URL) matchen, geht das so:

#!/usr/bin/perl -w
use strict;
use warnings;

chomp (my $domain= <>);
$my_domain =~ /[-\w\.]+(\.[a-zA-Z]{1,4})/ or die "Keine gueltige Domain.\n";
print "String \"$my_domain\" ist eine gueltige Domain.\n";

Was machen wir in dem Match? Wir prüfen, ob er nur alphanumerische Zeichen, Punkte (für Subdomains) und Bindestriche enthält und schauen zusätzlich, ob nach dem letzten Punkt nur maximal 4 Buchstaben kommen.
Der letzte Abschnitt dürfte mit den neuen Top-Level Domains hinfällig sein, aber für meine Zwecke ist das Matching in dem Zustand ausreichend.

MariaDB: Root-Passwort zurücksetzen

• Administration and Linux • Comments

Wenn man so wie ich einen Server installiert, die MySQL Alternative MariaDB draufpackt und danach aufgrund familiärer Dringlichkeiten den Server runterfährt, kann es schonmal passieren, dass man vergisst, wie das eben gesetzte Root-Passwort denn lautet. Um es erneut zurückzusetzen, habe ich diesen Weg gewählt:

    1. In der /etc/mysql/my.cnf den Eintrag skip-grant-tables = 1 hinzufügen.
      sed -i '/^\[mysqld\]$/a skip-grant-tables = 1' /etc/mysql/my.cnf
    2. Den MariaDB-Dienst neustarten, hier für Debian.
      service mysql restart
    3. Jetzt als root-User passwortlos in die MariaDB-Shell einloggen.
      mysql -u root
    4. Nun das Root-Passwort ändern.
      UPDATE mysql.user SET password = PASSWORD('hierneuespasswort') WHERE user = 'root';
    5. Und nicht vergessen, das geänderte Passwort durch einen Flush auch zu aktivieren.
      FLUSH PRIVILEGES;
    6. Anschließend die in Schritt 1 eingefügte Zeile wieder aus der my.cnf entfernen.
      sed -i '/skip-grant-tables/d' /etc/mysql/my.cnf
    7. Und den MariaDB-Dienst nochmals neustarten, fertig.
      service mysql restart

Ich weise darauf hin, dass dieser Weg ein ordentliches Sicherheitsrisiko birgt und nicht auf Produktivmaschinen benutzt werden sollte. Allerdings sollte man bei Produktivmaschinen auch nicht einfach das Rootpasswort der Datenbank vergessen. ;-)

OT: Instacode - Codebeiträge mit Bild aufhübschen

• Nerdiges • Comments

Kleiner Beitrag zwischendurch:

Wenn ich Beiträge schreibe, die hauptsächlich Code und Text beinhalten, habe ich immer Schwierigkeiten, ein vernünftiges Bild dafür zu finden, von meiner Fähigkeit eigene zu erschaffen, will ich hier lieber nicht reden. Da ich aber Bilder in Beiträgen mag, einfach weil sie den Beitrag auflockern, war ich bisher immer unzufrieden.

Jetzt habe ich durch Zufall die Website Instacode entdeckt. Eigentlich als Parodie auf das Hipsternetzwerk Instagram gedacht, bietet die Seite die Möglichkeit, Code in ein Bild umzuwandeln, (größtenteils nervige) Filtern drüberzulegen und es die Perspektive zu ändern. Zusätzlich lassen sich einige Farbschemata auswählen, nach denen der Code mitsamt Syntaxhighlighting eingefärbt wird. Wie gesagt, ist es für mich perfekt, um schnell und einfach Bilder zu Beiträgen mit Code zu erstellen. Hier mal ein Beispiel aus einem meiner momentanen Arbeitsstücke.

Nicht perfekt, aber besser als nichts. :-)

Windows:AeroSnap erweitern und Workspaces

• Windows • Comments

Das AeroSnap-Feature von Windows 7 ist in meinen Augen die bester Workflow-Verbesserung, die mit Windows 7 eingeführt wurde. Leider kann man die Fenster nur vertikal anordnen, was grade bei älteren 4:3-Monitoren nicht optimal ist. Dafür gibt es ein AutoHotKeyScript namens WindowPad. Mithilfe der Tastenkombination Windowstaste + Numpad lassen sich die Fenster damit ziemlich individuell anpassen, beispielsweise eben horizontal separiert.

Diesen Komfortgewinn kann man nun noch wunderbar mit dem OpenSource Tool WindowsPager kombinieren. Das Programm erstellt Virtual Workspaces, wie man sie aus Linux kennt und schafft damit nochmal etwas mehr Übersicht und Arbeitskomfort (siehe in der rechten Hälfte der Taskbar). Lediglich die umständliche Tastenkombination Windows + CTRL + Numpad/Pfeiltasten sollte man in der windowspager.ini-Datei auf eine einfachere Variante ändern.

Mit dieser Ausstattung kann ich auch auf einem 4:3-Monitor oder einem kleineren Laptopbildschirm ziemlich komfortabel mit vielen offenen Fenstern arbeiten. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass diese Programme vermutlich auch auf Windows XP funktionieren. Allerdings habe ich das nicht getestet.

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