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Linux: Copy & Paste ins Terminal mit Keepass 2

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Ich habe mich entschieden, auf meinem Linux Mint vorerst auf Keepass 2 zu setzen, welches mit Hilfe von Mono auch unter Linux läuft. Leider hatte ich dabei das Problem, dass das Kopieren von Passwörtern und Benutzernamen in die Zwischenablage und von dort ins Terminal nicht funktionierte. Das war schon ziemlich nervig, da viele meiner Passwörter seit meiner Keepass Nutzung zu komplex sind, um sie sich zu merken, bin ich ziemlich auf diese Funktionalität angewiesen. Einfache Lösung des Problems:

Anstatt STRG-SHIFT-V einfach STRG-SHIFT-INSERT/Einfügen nutzen. Warum das funktioniert bzw. warum das Problem besteht, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, eventuell kann mir das ja jemand erklären. Auf jeden Fall hoffe ich, dass dieser kurze Beitrag anderen Mitleidenden hilft.

Linux Mint: Flash Fullscreen mit zwei Monitoren

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Wieder ein Beitrag, um meinen guten Vorsatz zu erfüllen von Windows auf Linux umzusteigen. Ich nutze bei mir zu Hause zwei Monitore. Einen 22" Flatron von LG als Hauptmonitor und einen 19" Monitor von BenQ als Nebenmonitor. Nun ist es so, dass ich meistens auf meinem Nebenmonitor Livestreams von League of Legends (zumeist über die Streamingseite own3d.tv) laufen lasse, während ich auf meinem Hauptrechner arbeite. Seit meinem Umstieg auf Linux war das nicht ohne weiteres möglich. Mit dem Flashplugin von Linux Mint war das Video fehlerhaft skaliert, mit dem Original Plugin von Adobe wurde Fullscreen immer auf dem großen Monitor angezeigt. Außerdem hatte ich einige Problem mit dem richtigen Seitenverhältnis bei Youtube Videos. Was habe ich nicht alles ausprobiert. Ein Firefox Addon, welches sich Flash-Aid nennt, mehrere Alternativversionen von Flash sowie 64Bit Stable und Experimental Version. Nichts half.

Also habe ich mir jetzt ein Workaround aus zwei Firefox Addons hingebogen. Für sämtliche Livestreams nutze ich das Addon Flash Game Maximizer. Eingestellt habe ich es wie auf dem Bild zu sehen.


Für Paranoiker: DNSChanger Infektion manuell checken

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor einer Infektion der DNSChanger-Malware gewarnt und als Prüfmaßnahme die Website DNS-OK.de ins Netz gestellt. Eins vorweg: Die Seite ist sauber. Aber wer dem BSI trotzdem mißtraut, der kann den dort durchgeführten Check auch manuell machen.

Dazu eine kurze Einleitung. Die Betreiber dieser Schadsoftware wurden im November vom FBI hochgenommen. Seitdem ist der DNS-Server dieser Schadsoftware in den Händen des FBI. Genau das nutzt das BSI jetzt aus.

Und damit kommen wir zur Durchführung. Die Website DNS-OK.de wird bei normalen DNS Einstellungen auf die IP 85.214.11.195 aufgelöst. Dort sieht man dann diese Website mitsamt einer eindeutigen grünen Bestätigung.

 

Ein infizierter Rechner wird aber bei der Eingabe von DNS-OK.de auf die IP 85.214.11.194 weitergeleitet. Die sieht dann eben etwas alarmierender aus.

Das Prinzip funktioniert aber eben nur bei diesem speziellen DNSChanger, da das FBI einfach diese andere IP auf dem übernommenen Server eingestellt hat.

Wollt ihr also manuell überprüfen, ob ihr infiziert seid, gebt in euer Terminal (Unix) den Befehl

ping -c 1 dns-ok.de

oder in eure Kommandozeile/Cmd (Windows)

ping dns-ok.de

ein und achtet darauf, auf welche der beiden oben genannten IPs die Domain aufgelöst wird. Bei mir war übrigens alles sauber. ;-)

 

Linux Mint: Razer Mausgeschwindigkeit runtersetzen

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Wie ich in meinem Post über Gämermäuse für Linkshänder erwähnt habe, habe ich mir die Razer DeathAdder Left Handed Edition gekauft. In ein paar Tagen oder Wochen werde ich dazu auch noch einen Erfahrungsbericht für die Nachwelt schreiben, doch darum geht es nicht.

Ich habe zum neuen Jahr beschlossen, weitestgehend von Windows auf Linux umzusteigen und nur noch zum Zocken auf Windows zu wechseln - quasi als guter Vorsatz. :-D

Nun ist meine Distributionswahl aus verschiedenen Gründen auf Linux Mint 12 gefallen, welches ich heute über mein vor ein paar Monaten halbherzig installiertes SUSE gezogen habe. Erster Eindruck: Gut. Zweiter Eindruck: Die Maus ist viel zu schnell. Sehr viel! Die Geschwindigkeitseinstellungen waren bereits auf ihrem Minimum.

Wie macht man die Maus also NOCH langsamer?

Videos auf Archos MP3 Playern abspielen

• Hardware • Comments

Ein Kollege bat mich, mal zu schauen, warum auf dem Archos 3 Vision seines Sohnes keine AVI-Videos laufen, obwohl dieses Format laut Beschreibung abspielbar sein solle. Die Lösung war trivial, falsches Format. Da AVI ein Containerformat ist, ist AVI eben nicht gleich AVI. Ich könnte hier jetzt natürlich einfach aufzählen, welches Format das richtige ist und den Post damit beenden, allerdings würde das einem Laien vermutlich nicht viel weiterhelfen.

Also will ich auch noch auf das Kovertierungsprogramm XMedia Recode hinweisen, welches bereits Voreinstellungen für nahezu jeden Archos MP3-Player integriert hat. Das sieht nach dem Start so aus:

Wie ihr seht, habe ich den entscheidenden Bereich markiert und bereits für meine Wünsche voreingestellt. Wählt dort euer MP3-Player Modell aus und die restlichen Konfigurationen werden automatisch vorgenommen. Dann die gewünschten Videos über Datei öffnen hinzufügen, alle Dateien markieren und auf Job hinzufügen klicken. Nach einem anschließenden Klick auf Kodieren werden eure Videos in ein für euren Player geeignetes Format kodiert und in den Pfad unter Zielordner abgelegt. Die könnt ihr dann auf euer Gerät verschieben, welches sie dann (hoffentlich) auch abspielt. Fertig!

Das für den Archos 3 Vision benötigte Format war übrigens eine MPEG-4 AVI mit MP3 Audio Stream.

Damit sollten auch die fortgeschritteneren Benutzer zufrieden sein. ;-)

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