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Dateien von Sourceforge mit WGET runterladen

• Linux • Comments

Wenn man auf einem Linux Server arbeitet ist das meistens auf der Shell. Um hier schnell ein paar Dateien herunterzuladen, bietet sich dann meist der wget-Befehl an. Will man nun aber die Quellen einer Software von Sourceforge herunterladen, stellt man fest, dass sich das schwieriger als erwartet gestaltet. Es gibt ohne Weiteres keinen Direktlink, den man eingeben könnte. Geht wie folgt vor, um eure gewünschte Software mit WGET von Sourceforges Servern zu saugen, ich erkläre am Beispiel von APCupsd, was ich herunterladen wollte.

  1. Navigiert mit einem anderen Gerät durch das Downloadangebot eures gewünschten Programms, bis ihr auf die Downloadseite eurer gewünschten Software kommt. Sieht etwa so aus:
  2. Die URL dieser Seite ist der Link, den wir benötigen (siehe Markierung im Bild). Den tippen wir jetzt auf der Linuxmaschine ab. Beachtet, dass Leerzeichen hierbei durch %20 ersetzt werden.
  3. Damit könnte man sich schonmal die Datei runterladen. Damit diese aber auch vernünftig heißt, nutzen wir noch den -O Parameter, um den Namen anzupassen. So sah dann der komplette Link für mich so aus:
    wget -O apcupsd-3.14.10.tar.gz http://sourceforge.net/projects/apcupsd/files/apcupsd%20-%20Stable/3.14.10/apcupsd-3.14.10.tar.gz/download

Sourceforge erklärt das auf dem Teamblog auch nochmal.

vMA und SUSE: Proxy-Server konfigurieren.

• Administration and Linux • Comments

Eigentlich wird bei der Ersteinrichtung des vSphere Management Assistent auch ein Proxy-Server abgefragt. Doch offensichtlich klappt diese Einrichtung nicht. Um also auf dem vMA, der bekanntlich auf SUSE basiert, einen Proxy manuell einzurichten, müsst ihr die Datei /etc/sysconfig/proxy bearbeiten. Dies funktioniert so natürlich auch bei normalen SUSE Produkten und eventuell auch bei anderen Distributionen.

vi /etc/sysconfig/proxy

Wie immer, wenn ich einen Beitrag mit vi schreibe, verweise ich auf eine Anleitung zur Bedienung desselbigen.
Beim vMA und auch bei SUSE sollte diese Datei schon vorkonfiguriert sein. Das sieht dann etwa so aus:

## Path:	Network/Proxy
## Description:	
## Type:	yesno
## Default:	no
## Config:      kde,profiles
#
# Enable a generation of the proxy settings to the profile.
# This setting allows to turn the proxy on and off while
# preserving the particular proxy setup.
# 
PROXY_ENABLED="no"

## Type:	string
## Default:	""
#
# Some programs (e.g. lynx, arena and wget) support proxies, if set in
# the environment.  SuSEconfig can add these environment variables to
# /etc/SuSEconfig/* (sourced by /etc/profile etc.) -
# See http://portal.suse.com/sdb/en/1998/01/lynx_proxy.html for more details.
# Example: HTTP_PROXY="http://proxy.provider.de:3128/"
HTTP_PROXY="http://proxy.provider.de/"

## Type:	string
## Default:	""
#
# Some programs (e.g. lynx, arena and wget) support proxies, if set in
# the environment.  SuSEconfig can add these environment variables to
# /etc/SuSEconfig/* (sourced by /etc/profile etc.) -
# this setting is for https connections
HTTPS_PROXY="http://proxy.provider.de/"

## Type:	string
## Default:	""
#
# Example: FTP_PROXY="http://proxy.provider.de:3128/"
#
FTP_PROXY="http://proxy.provider.de/"

## Type:	string
## Default:	""
#
# Example: GOPHER_PROXY="http://proxy.provider.de:3128/"
#
GOPHER_PROXY="http://proxy.provider.de/"

## Type:	string(localhost)
## Default:	localhost
#
# Example: NO_PROXY="www.me.de, do.main, localhost"
#
NO_PROXY="localhost, 127.0.0.1"

Ist das bei euch anders, kopiert ihr am besten einfach den obigen Text. Um nun einen Proxy einzustellen, müsst ihr jetzt folgende Werte entsprechend ändern und dabei proxy.provider.de durch euren Proxy ersetzen. Der Port kommt wie gewohnt in Doppelpunkten dahinter, also etwa proxy.adminswerk.de:3128.

PROXY_ENABLED="yes"
HTTP_PROXY="http://proxy.provider.de/"
HTTPS_PROXY="http://proxy.provider.de/"
FTP_PROXY="http://proxy.provider.de/"
GOPHER_PROXY="http://proxy.provider.de/"

Da der vMA bei mir danach noch seltsame Zicken gemacht hat, empfehle ich anschließend einen Neustart.

Rezension: MacBook Pro 15"

• Hardware • Comments

Ich hatte bedingt durch den Wunsch einer Kollegin die Möglichkeit, ein brandneues MacBook Pro 15" einzurichten und dabei zu testen. Meine Eindrücke will ich hier mit euch teilen. Eins vorweg: Ich bin ein absoluter Apple Gegner, was mit ihrer Preispolitik, ihrem standardfeindlichen Verhalten sowie ihrer "Design over Functionality"- und ihrer Golden Garden-Strategie zu tun hat, welche jedem Informatiker zuwider sein sollte. Trotzdem habe ich versucht so neutral wie möglich an die Sache heranzugehen. Ich will mich hier nur mit dem Material beschäftigen, da die Hardware der Macbooks immer etwas variiert und immer mal wieder komplett ausgetauscht wird. Dass die Geräte im Schnitt sowieso ca. 25% teurer sind als vergleichbare PCs, ist ja nun auch kein Geheimnis.

Hülle und Peripherie

Die Verarbeitung des MacBook Pro ist wirklich gut. Nichts wirkt wackelig und durch den Unibody aus Alu macht auch die Hülle einen hervorragenden Eindruck. Leider hat dieser Unibody bei so großen Geräten aber auch einen Nachteil. Das Gerät wirkt deutlich schwerer, als vergleichbare Geräte ohne dieses Designfeature. Weiterer kleiner Nachteil des Alugehäuses: Beim Öffnen des Geräts habe ich regelmäßig eine kleine statische Entladung abbekommen, wenn ich falsch gekleidet war.

Als Neuling bei mobilen Apple Geräten (von den Towern will ich nicht reden) war ich erstmal begeistert von der Netzteillösung von Apple. Wie das Gerät über einen magnetischen Stecker mit Strom versorgt wird, fand ich wirklich klasse. So kann man nicht mal eben das MacBook vom Tisch reißen, wenn man am Kabel hängen bleibt. Doch auch hier zeigte sich wieder Apples Standardfeindlichkeit. Vom Netzteil zur Steckdose geht natürlich kein Kaltgerätestecker oder ein Micky-Maus Stecker, sondern ein proprietärer Anschluss.

Durch die magnetische Verriegelung der Klappe geht das Gerät nicht irrtümlich auf. Dafür bekommt man es dann allerdings auch nur relativ schwer auf.

ESXi: Aliases definieren

• Administration • Comments

Unter Linux ist es normal, dass man sich seine eigenen Aliases definiert, um schneller arbeiten zu können. Meine Standardaliases sehen zumeist irgendwie so aus:

alias ls='ls -l'
alias la='ls -la'
alias ..='cd ..'
alias ...='cd ../..'

Je nach Distribution dann noch mit --color=auto Zusatz. Um zu verhindern, dass die Aliases nach einem Neustart oder einem Logout verschwunden sind, schreibt man sie meist in die ~/bash.rc Datei.

Auf dem VMware ESXi-Server gibt es diese Datei allerdings nicht. Zusätzlich werden viele Dateien nach einem Neustart wieder entfernt, bzw. gereinigt. Um im VMware ESXi Aliases anzulegen, müsst ihr diese in die Datei /etc/profile schreiben.

vi /etc/profile

Wie ihr mit vi umgeht, könnt ihr zum Beispiel hier nachlesen. Nach meiner Bearbeitung sah die Datei dann so aus.

#!/bin/ash

export TERMINFO=/usr/share/terminfo
export PYTHONHOME=/
export PYTHONPATH=/lib/python2.5-visor:/lib/python2.5-visor/lib-dynload:/lib/pyt

if [ `id -u` -eq 0 ]; then
   PATH=/bin:/sbin
   umask 0022
else
   PATH=/bin
   umask 0002
fi

export PATH
alias ls='ls -a'
alias la='ls -la'
alias ..='cd ..'
alias ...='cd ../..'

Damit kann ich nun wieder navigieren, wie ich es gewohnt bin.

VMware ESXi: VMs klonen

• Administration • Comments

Als Administrator einer mittelgroßen Firma kommt man durchaus mal in die Verlegenheit, dass man mit einem VMware ESXi arbeitet. Eventuell sogar mit mehreren. Einer davon könnte etwa ein Testserver sein, auf dem diverse Konfigurationen testet. Es kann dann durchaus vorkommen, dass man mal eine VM klonen will. Das ist auf dem ESXi nicht ganz so einfach, ist diese Version doch stark von VMware beschnitten worden - dafür aber eben kostenlos.

Aber natürlich gibt es eine Methode. Diese funktioniert nur eben nicht über das Interface des vSphere Clients, sondern über die Konsole des ESXi (Wie man den SSH Zugang beim ESXi aktiviert, kann man etwa

  1. Meldet euch auf der Konsole eures ESXi Servers an. Für Windowsuser empfehle ich dafür Putty, Linuxuser brauchen nur ihr Terminal.
  2. Erstellt ein neues Verzeichnis für eure KlonVM.
    mkdir /vmfs/volumes/datastore1/Debian-6_USV-clone
  3. Mittels der vmkfstools wird nun eine Kopie der virtuellen Festplatte der gewünschten VM erstellt.
    vmkfstools -i /vmfs/volumes/datastore1/Debian-6_USV/Debian-6_USV.vmdk /vmfs/volumes/datastore1/Debian-6_USV-clone/Debian-6_USV-clone.vmdk
  4. Diese geklonte virtuelle Festplatte können wir anschließend bei der Erstellung einer neuen VM auswählen. Dafür muss lediglich am Anfang die Custom-Installation ausgewählt werden. Nach den üblichen Parametern lässt sich dann beim Punkt "Select a disk" die Option "Use an existing virtual disk" auswählen. Im nächsten Schritt kann man dann über den Browser die geklonte Festplatte im entsprechenden Datastore selektieren.
  5. Nach Fertigstellung des Setups habt ihr eine perfekt geklonte VM.

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