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Linux Mint: "Unlock Private Key"-Meldung abschalten

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Ich gebe zu, an diesem Problem bin ich etwas verzweifelt. Nachdem ich einen SSH-Key auf meinem normalen Rechner mit ssh-keygen erzeugt hatte, und diesen mit ssh-copy-id auf meinen Testserver kopiert hatte, kam beim Versuch des Logins immer diese seltsame Meldung

Ich bin die Linux Desktops nicht gewohnt, ich arbeite in der Regel auf der Shell. Was zur Hölle war das? Enter Password to unlock the private key? Da der Key nur in meinem Heimnetzwerk benutzt wird, hatte der verständlicherweise kein Passwort. Egal was ich in diesem Dialog eingab - ob nichts, mein Passwort, mein Root-Passwort, nichts wurde angenommen. Im Internet wurde ich nur teilweise fündig, eine Lösung konnte ich nicht finden.

Offenbar hängt diese Meldung mit dem Gnome-Keyring zusammen. Der speichert und sichert (?) Passwörter und private Keys. Vielleicht eine gute Idee, für micht ist das Konzept aber nicht gewinnbringend. Deswegen ist mein Lösungsvorschlag für dieses Problem auch trivial: Den Gnome-Keyring deinstallieren. Entweder über den Software Manager oder über die Shell mithilfe von apt-get.

sudo apt-get remove gnome-keyring

Danach konnte ich mich endlich ungestört in den Server einloggen.

 

apt-get: Media change Fehler beheben

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Zu Testzwecken habe ich mir auf meinem alten Rechner einen Debianserver aufgesetzt. Wie eigentlich immer bei mir kam es am Anfang zu kleineren Problemchen. Als ich meinen geliebten Midnight Commander mit apt-get installieren wollte, bekam ich den Fehler

Media change: please insert the disc labeled
 'Debian GNU/Linux 6.0.4 _Squeeze_ - Official amd64 DVD Binary-1 20120128-13:42'
in the drive '/media/cdrom/' and press enter


Spitze! Die Lösung ist allerdings simpel.

  1.   Die Apt-get Sources List mit eurem favorisierten Editior öffnen
    nano /etc/apt/sources.list
  2. Kommentiert oder löscht jede Zeile, die deb cdrom: enthält und speichert.

    Wie man sieht, war dieser Eintrag zweimal bei mir, einer war noch nicht auskommentiert.
  3. Ab nun könnt ihr wieder wie gewohnt mit apt-get arbeiten.

Persönlich: Jetzt wird es richtig ruhig

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Vor knapp einem Monat hatte ich angekündigt, dass ich die Schalgzahl an Beiträgen aus Zeitgründen etwas herunterfahren muss. Nun, jetzt wird es noch etwas ruhiger. Am ersten März ist überraschend unser dritter Minispieler zur Welt gekommen. Verständlicherweise habe ich deswegen momentan andere Sachen im Kopf, als über IT zu bloggen. Daher werde ich vorübergehend wohl gar nicht oder zumindest sehr selten bloggen. Ich habe noch ein paar Beiträge in der Hinterhand, die sowieso schon per Scheduling geplant waren. Diese habe ich jetzt auf einen Beitrag pro Woche auseinandergeschoben. Bis Ende März kommen also zumindest noch sporadisch Beiträge. Was danach kommt, kann nur der kleine Wurm sagen.

Damit meine Stammleser aber nicht komplett enttäuscht sind, hier noch ein Foto meines neuen Superusers.

Ich freu mich schon. :)

Grooveshark aus Deutschland benutzen

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Der Musikstreamingdienst Grooveshark ist mein bisheriger Favorit unter den Streamingdiensten. Simfy gefällt mir nicht so und hat auch nicht das Angebot, rdio habe ich nur sehr kurz ausprobiert und Spotify ist in Deutschland nicht ohne VPN oder Proxy erreichbar. Das ist Grooveshark allerdings seit einigen Wochen auch. Der Geschäftsbetrieb in Deutschland wurde eingestellt, angeblich wegen Problemen mit der GEMA. Glücklicherweise haben findige Groovesharknutzer eine Möglichkeit gefunden, den Dienst ohne Restriktionen weiterzubenutzen. Eigentlich dachte ich, dass diese Information weitläufig bekannt sei, als mich aber am Wochenende ein Freund bei dieser Nachricht mit großen Augen angeschaut hat, habe ich beschlossen, doch noch einen (wirklich sehr) kurzen Beitrag dazu zu schreiben. Da er Chrome nutzt und ich Firefox, beschränke ich mich auf diese Browser.

Firefox

Für den Firefox gibt es das Addon Grooveshark Unlocker. Installieren und fertig.

Chrome

Für Chrome heißt das Addon Grooveshark Germany Unlocker. Auch hier gilt: Installation und fertig.

Das sowohl für Firefox als auch für Chrome erhältliche Addon SciLor's Grooveshark Unlocker for Germany hat bei mir in Tests nicht funktioniert.

Funktionsweise

Doch für diese zwei Addons wäre der Beitrag verschwendet. Deswegen wollte ich nochmal kurz auf die Funktionsweise dieser Addons eingehen.

Das Prinzip ist simpel: Grooveshark hat die Sperre ihrer Seite über GEO-IP erwirkt. Über eure IP kann euer ungefährer Standort ermittelt werden und damit auch das Land, aus dem ihr die Webseite ansurft. Alle IPs aus Deutschland werden dann einfach geblockt. Allerdings hat Grooveshark das (bewusst?) schlampig implementiert. Die Abfrage wird nur beim ersten Aufruf der Seite ausgeführt. Und genau da setzen die Addons an. Diese ändern für den Erstzugriff mit Hilfe eines Proxyservers eure IP und gewähren euch so Zugriff auf die Seite. Sobald die Verbindung aber besteht, surft ihr wieder über eure Leitung, wodurch das Streaming nicht unnötig ruckelt.

Da diese Addons mit Proxylisten o.ä. arbeiten, diese Proxies aber teilweise sehr kurzlebig sind oder wenig Last vertragen, kann es durch aus vorkommen, dass der erste Versuch nicht klappt und Grooveshark.com die bekannte "Grooveshark ist in Deutschland nicht mehr verfügbar"-Seite anzeigt. Aktualisiert eure Seite dann einfach, irgendwann klappt es.

 

Exkurs: Phishing E-Mails erkennen

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Da meine Spielerin Nummer zwei (= Gattin) just eine E-Mail von "MasterCard" bekam, über deren Echtheit sie sich nicht sicher war, will ich hier einen kurzen Exkurs im Erkennen von Phishing E-Mails durchführen. Für erfahrene Benutzer ist dies sicherlich ein alter Hut, aber so ein Leitfaden kann gar nicht oft genug im Internet stehen.

Dabei werde ich als Beispiel eben genannte Phishing E-Mail nutzen. Die Richtlinien sind aber auch auf jede andere vermutete Phishing E-Mail anwendbar. Ist sie nun vermeintlich von der Sparkasse, von Blizzard (World of Warcraft) oder von einem anderen Anbieter, dessen Accounts wertversprechend sind. So sah die E-Mail aus:

Fangen wir nun an, sie langsam zu zerlegen.

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