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Maintenance Mode bei ESXi abbrechen

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Kleiner Tipp gegen den Schreck:

Wenn es euch wie mir passiert, dass ihr das ESXi-Testsystem über den vSphere Client in den Maintenance Mode packen wollt, aber versehentlich den Produktivserver erwischt und dieser euch meldet, dass er das machen wird, sobald alle VMs heruntergefahren sind (so fiel mir überhaupt auf, dass ich mich auf dem Produktivsystem befinde) könnt ihr das ganze Prozedere unten im Recent Tasks-Fenster mit einem Rechtsklick auf die entsprechende Aktion wieder abbrechen und müsst nicht befürchten, dass euer Produktivsystem beeinträchtigt wird.

Ist sehr einfach, aber wenn man den Schreck in den Knochen hat und danach googlet, fand man bisher nichts.

Windows 7: Lösungssuche bei Absturz deaktivieren

• Windows • Comments

Jeder Windows 7 User dürfte dieses Bild kennen:

Und wahrscheinlich dürften es auch fast alle Benutzer hassen. Erstens sucht Windows ungefragt, was sicherlich nicht jedem gefallen dürfte, und zweitens bringt dies meist absolut gar nichts abgesehen von einem zusätzlichen Klick auf Cancel. Wie also deaktiviert man dieses überflüssige Feature?

  1. Das Windows Action Center (oder wie es auf deutsch heißt) öffnen. Geht entweder über die kleine Fahne im Systray oder über die Eingabe der ersten paar Buchstaben in der Quickbar der Startleiste.
  2. Unter Change Action Center Settings habt ihr nun die Qual der Wahl, welche (in meinen Augen) überflüssigen Features ihr deaktivieren wollt. Ich habe auf dem Bild mal alle Punkte markiert, die ich für sinnvoll halte. So solltet ihr aus Datenschutzgründen das Customer Experience Improvement Program deaktivieren. Wenn euch die Lösungssuche nervt, solltet ihr wahrscheinlich auch direkt die Windows Backup und die Windows Troubleshooting Nachrichten deaktivieren.
  3. Unter Problem reporting settings findet ihr unseren eigentlichen Stein des Anstoßes. Wenn ihr die Option auf Never packt, werdet ihr auch nie wieder davon genervt werden. Als Administrator könnt ihr die Option auch direkt für alle User deaktivieren. Das sähe dann etwa so aus:

OT: Sehr vorbildlich, Humble Indie Bundle

• Offtopic • Comments

Viele von euch kennen vermutlich das Humble Indie Bundle. Für die Unwissenden: Eine Zusammenstellung aus mehreren Indiespielen zu einem beliebigen selbst setzbaren Preis. Wer mehr als der Durchschnitt zahlt, bekommt noch ein paar Spiele extra. Außerdem kann man beim Preis selbst bestimmen, welcher Anteil an die Entwickler geht, welcher an die Humble Indie Bundle Betreiber und wie viel für einen wohltätigen Zweck gespendet wird. Außerdem kann man die Spiele meistens dann noch in seinen Steam Account packen. Klasse Idee, super Umsetzung, aber darum geht es mir gar nicht.

Heute bekam ich folgende E-Mail:

Ist das cool oder was? Obwohl ich sowieso schonmal bestätigt habe, dass ich den Newsletter bekommen möchte, werde ich nach einiger Zeit nochmal gefragt. Dadurch wird die Möglichkeit, dass dieser Newsletter ungewollt kommt quasi vaporisiert. Sehr vorbildlich, sehr angenehm. Ich mag das Humble Indie Bundle.

Die 10 wichtigsten Wordpress Plugins für Einsteiger

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Wow, dieser Post lag lange in den Entwürfen. Ich bin froh, dass er vor noch vor dem neuen Jahr fertig wurde. Eventuell werde ich 2012 dann ein Update schreiben, glaube aber nicht daran, dass sich sonderlich viel ändern wird.

Als Neueinsteiger bei Wordpress ist man schnell überfordert. Während die Ersteinrichtung noch fix von der Hand geht, ist die weitere Konfiguration schon aufwändiger. Ich möchte Neulingen etwas helfen und deswegen hier eine Auflistung der meiner Meinung nach 10 wichtigsten Wordpress Plugins für Einsteiger vorstellen. Der Übersichtlichkeit halber habe ich sie alphabetisch sortiert.

Ich denke, wenn ihr diese Liste abarbeitet, seid ihr erstmal ein paar Tage nur mit konfigurieren und ausprobieren beschäftigt. Falls ihr noch Fragen, Vorschläge oder Anregungen bezüglich der Liste habt, schreibt mir in den Kommentaren.

Wordpress: Richtig Backups erstellen

• Blogging • Comments

Da grade heute die Wordpress Version 3.3 erschien, halte ich es für einen guten Zeitpunkt, um mal schnell zu erläutern, wie man eine Wordpress Installation richtig sichert. Ein Komplettbackup eines Wordpressblogs besteht aus zwei Schritten: dem Kopieren der Dateien und dem Sichern der Datenbank.

Dateien sichern

Das Sichern der Dateien ist trivial. Verbindet euch via FTP mit eurem Webspace (oder Server, aber wenn ihr einen Server besitzt, braucht ihr diese Anleitung vermutlich eher nicht) und zieht euch alle eure Daten auf eure Platte oder sonstigen Backupspeicher. Theoretisch würde auch das wp-content-Verzeichnis reichen, da Wordpress alle individualisierten Dateien wie hochgeladene Bilder, Themes oder Plugins, in diesen Ordner legt. Allerdings kann es dann passieren, dass etwa eure .htaccess-Datei oder eure Sitemaps für die Suchmaschinen o.ä. fehlen. Deswegen lade ich mir immer alle Dateien und Ordner runter. So kann ich auch direkt meinen Blog lokal via LAMPP/XAMPP o.ä. betreiben, etwa um größere Änderungen vor der Liveschaltung zu testen.

FTP Download

Datenbank Backup

Danach kommt das Datenbankbackup dran. Ich werde dies mit PHPMyAdmin machen, da geschätzte 99% aller Wordpressblogs so laufen. Wählt zuerst in der linken Leiste eure Wordpress-Datenbank aus, dann gelangt ihr über einen Klick auf Export auf die Exportmaske. Dort solltet ihr folgende Einstellungen vornehmen:

PhpMyAdmin Database

Natürlich wollen wir unseren Export anpassen. Und natürlich wollen wir auch alle unsere Datenbanken exportieren. Wenn bei euch mehrere Systeme eine Datenbank beschreiben, ihr also z.B. noch ein Drupal oder ein Typo3 in der gleichen DB habt, dann solltet ihr nur eure Wordpress Datenbanken auswählen. Diese sind meiner Erinnerung nach an dem wp_-Präfix zu erkennen.

Ich empfinde die Komprimierung bei einem Backup als Pflicht. Erstens ist eine SQL-Datei hervorragend zu komprimieren, da sie nur aus Text besteht, zweitens werden so eventuelle Virenscannerwarnung beim Download der .sql-Datei (ja, sowas gibt es) umgangen.

Bei den Objekterstellungsoptionen solltet ihr unbedingt darauf achten, dass der obere Haken bei DROP TABLE / VIEW / PROCEDURE / FUNCTION-Befehl hinzufügen gesetzt ist.

Nach einem Klick auf OK könnt ihr euch das Backup eurer Datenbank bequem runterladen und entweder nur irgendwo ablegen oder eben in eurer lokalen Testumgebung wieder aufspielen.

 

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