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Wordpress: Richtig Backups erstellen

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Da grade heute die Wordpress Version 3.3 erschien, halte ich es für einen guten Zeitpunkt, um mal schnell zu erläutern, wie man eine Wordpress Installation richtig sichert. Ein Komplettbackup eines Wordpressblogs besteht aus zwei Schritten: dem Kopieren der Dateien und dem Sichern der Datenbank.

Dateien sichern

Das Sichern der Dateien ist trivial. Verbindet euch via FTP mit eurem Webspace (oder Server, aber wenn ihr einen Server besitzt, braucht ihr diese Anleitung vermutlich eher nicht) und zieht euch alle eure Daten auf eure Platte oder sonstigen Backupspeicher. Theoretisch würde auch das wp-content-Verzeichnis reichen, da Wordpress alle individualisierten Dateien wie hochgeladene Bilder, Themes oder Plugins, in diesen Ordner legt. Allerdings kann es dann passieren, dass etwa eure .htaccess-Datei oder eure Sitemaps für die Suchmaschinen o.ä. fehlen. Deswegen lade ich mir immer alle Dateien und Ordner runter. So kann ich auch direkt meinen Blog lokal via LAMPP/XAMPP o.ä. betreiben, etwa um größere Änderungen vor der Liveschaltung zu testen.

FTP Download

Datenbank Backup

Danach kommt das Datenbankbackup dran. Ich werde dies mit PHPMyAdmin machen, da geschätzte 99% aller Wordpressblogs so laufen. Wählt zuerst in der linken Leiste eure Wordpress-Datenbank aus, dann gelangt ihr über einen Klick auf Export auf die Exportmaske. Dort solltet ihr folgende Einstellungen vornehmen:

PhpMyAdmin Database

Natürlich wollen wir unseren Export anpassen. Und natürlich wollen wir auch alle unsere Datenbanken exportieren. Wenn bei euch mehrere Systeme eine Datenbank beschreiben, ihr also z.B. noch ein Drupal oder ein Typo3 in der gleichen DB habt, dann solltet ihr nur eure Wordpress Datenbanken auswählen. Diese sind meiner Erinnerung nach an dem wp_-Präfix zu erkennen.

Ich empfinde die Komprimierung bei einem Backup als Pflicht. Erstens ist eine SQL-Datei hervorragend zu komprimieren, da sie nur aus Text besteht, zweitens werden so eventuelle Virenscannerwarnung beim Download der .sql-Datei (ja, sowas gibt es) umgangen.

Bei den Objekterstellungsoptionen solltet ihr unbedingt darauf achten, dass der obere Haken bei DROP TABLE / VIEW / PROCEDURE / FUNCTION-Befehl hinzufügen gesetzt ist.

Nach einem Klick auf OK könnt ihr euch das Backup eurer Datenbank bequem runterladen und entweder nur irgendwo ablegen oder eben in eurer lokalen Testumgebung wieder aufspielen.

 

Wordpress: IO error bei Upload

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Okay, das ist SO spezifisch, dass es wahrscheinlich niemand brauchen wird, aber was soll's. Schon allein um DenverCoder9 von XKCD zu helfen, werde ich die Lösung posten, eventuell rette ich so jemanden vor der Verzweiflung.

Wenn ihr bei Wordpress das Problem habt, dass ihr beim Upload von Medien (Bilder, Videos, etc) mit dem Flash Uploader einen IO error bekommt, solltet ihr bedenken, dass der Flash Uploader die Proxyeinstellungen vom Internet Explorer nutzt. Wart ihr also etwa vor kurzem in einem Netzwerk mit Proxy unterwegs und habt diesen beim IE eingestellt oder andersrum nutzt den Firefox oder Chrome o.ä. und habt den IE noch nie angefasst, dann solltet ihr die Proxyeinstellungen eures Internet Explorers mal untersuchen und eurem momentanen Netzwerk entsprechend anpassen.

RSS-Feed gefixt

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Ich hatte in den letzten Monaten Probleme mit der Aktualität des RSS-Feeds. Meine Beiträge wurden in diesem nicht aktuell veröffentlicht, dafür kamen dann manchmal 3 oder 4 auf einmal, die eigentlich im Abstand von einigen Tagen geschrieben wurden. Ich hoffe, das habe ich heute fixen können. Mein Feeden Feed habe ich ja auf Googles Feedburner umgebogen. Offenbar ist es für diesen ein großer Unterschied, ob der Feed von http://www.adminswerk.de/feed oder von http://www.adminswerk.de/rss2 kommt. Ich war der Meinung, dass das die gleichen Feeds sind, aber offensichtlich ist dem nicht so. Jetzt habe ich die Feedquelle auf die zweite URL eingestellt, damit scheint es wieder zu funktionieren.

Falls noch Probleme auftreten sollten und ich das nicht selber merke, meldet euch.

Bild:Scott Maxwell,CC BY-SA 2.0

 

Linux: Image von einem Remoterechner via DD erstellen

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Ein kleines aber feines Problem: Die Platte eines Remoterechners soll mithilfe von DD als Image gesichert werden. Das ganze via SSH von einem anderen Rechner aus. Das klang erstmal ziemlich einfach, aber ich bekam es mit dem Pipen nicht ohne weiteres hin. Deswegen hier der Syntax:

ssh server.domaene.de "dd if=/dev/sdx" | dd of=/tmp/sicherungsordner bs=512 conv=notrunc,noerror

Wie immer bei DD ist kein Fortschrittsbalken zu sehen, aber das interessiert bei Cronjobs ja sowieso nicht.

Einen tollen weiterführenden (englischsprachigen) Forenbeitrag über DD findet ihr übrigen HIER.

Thinkpads: UMTS-Karte wird nicht mehr erkannt

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Eigentlich eher eine Anekdote, als eine wirkliche Fehlerbehebung, aber eine typische Windows "Fehlerbehebung".

Ein Kollege brachte mir sein Laptop, ein Thinkpad, weil die eingebaute UMTS-Karte nicht mehr funktionierte. Wie sich herausstellte war "nicht mehr funktionieren" in diesem Fall mit "nicht mehr erkannt werden" gleichzusetzen. Die Karte wurde nicht mehr in Lenovos hauseigenem Verbindungsmanager AccessConnections angezeigt und auch der Gerätemanager wollte sie partout nicht mehr anzeigen.

Ich war schon drauf und dran das Gerät aufzuschrauben, um nach einer eventuellen Lockerung der Karte zu schauen, habe aber aus Instinkt vorher noch in die Netzwerkverbindung geschaut. Und siehe da, dort war die entsprechende Netzwerkverbindung noch fein säuberlich aufgelistet zu finden. Nach einem Rechtsklick auf die Eigenschaften und dann einem Klick auf Konfigurieren kam ich auch tatsächlich in die Eigenschaften des Geräts. Nachdem ich dieses in alter Windows 95/98 Manier einmal deaktiviert und wieder aktiviert hatte, wurde es urplötzlich wieder im Gerätemanager angezeigt und auch die Verbindung via AccessConnections war wieder problemlos möglich. Das Problem war gelöst.

Logischer Ansatz? Kaum. IT-Verständnis? Nutzlos. Auf alles Klicken, was mit dem Problem zu tun haben könnte - unbezahlbar. In solchen Momenten kann sehe ich wieder, warum ich mich immer mehr mit der Linuxwelt befasse.

Foto: Marcin Wichary, CC-BY 2.0

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