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Linux: Mehrere Ordner bei "find"-Suche ausschließen

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Szenario: Ich will meinen Server auf Dateien, die größer als 100MB sind durchsuchen. Dabei will ich allerdings ein paar Ordner auslassen, da diese auf andere Platten gemountet oder NFS-Shares sind. Eigentlich eine recht einfache Anforderung, so dachte ich. Allerdings habe ich etwa eine Viertelstunde gebraucht, um den Befehl hinzubekommen, daher hier eine kurze Notiz dazu.

Für diesen Zweck wird der prune-Befehl aus dem find-Repertoire genutzt. Prune ist immer wahr, verändert also das Ergebnis eines Checks nicht und bewirkt, dass ein Ordnerbaum nicht durchsucht wird.
Beispiel:

find / -name nfsshare -prune -o -name 'foo.bar' -print

Wir suchen im ganzen Rootsystem nach der Datei foo.bar. Ist der durchsuchte Name nfsshare, wird alles darunterliegende ignoriert, dieser Ordner also nicht durchsucht.
Und nun das ganze mit mehreren Ordnern, der Größe und einem du -h für gefundene Dateien:

find / \( -name mountpoint1 -o -name anothermountpoint -o -name nfsshare \) -prune -o -size +100000k -exec du -h {} \;

Vermutlich ginge das ganze etwas schöner mit Pfadangabe via wholename anstelle von name, aber für meinen Zweck hat es so gereicht.
Eine schöne Erklärung für prune auf Stackoverflow hat mir dabei sehr weitergeholfen.

Weihnachtszeit ist Spendenzeit - doch wohin?

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Wie jedes Jahr will ich auch dieses Jahr zur Weihnachtszeit wieder kleine Geldbeträge an verschiedene Institutionen spenden, die mir mein tägliches IT-Leben versüßen. Doch an welche?

Das sollt ihr mitbestimmen dürfen. Ich beabsichtige, je 5 Euro an 10 Organisationen zu spenden, insgesamt also 50 Euro. Schlagt mir welche vor, ich wähle die 10 aus, die mir am Besten gefallen. Was mir bisher so vorschwebt:

Und jetzt kommt ihr. Hinterlasst mir euren Vorschlag oder eure Vorschläge in den Kommentaren. Ich bin für jede sinnvolle Idee offen und werde alle abwägen und im nächsten Blogbeitrag zur Spende auch auf abgelehnte (bzw. weniger hoch priorisierte) Vorschläge eingehen.

Bild: ZeroOne, CC 2.0 BY-SA

Update (11.12.2012): Ich werde mich nach den Weihnachtsfeiertagen entscheiden. Also könnt ihr bis zum 26.12. Vorschläge einreichen.

Retro Zeitvertreib für Zwischendurch: Dune 2 Online

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Habt ihr etwas Zeit und auch noch Lust, einen echten Klassiker der Echtzeitstrategie kennenzulernen? Dann habe ich einen Tip für euch. Das 20 Jahre alte Dune II - Kampf um Arrakis lässt sich auf der Seite http://play-dune.com bequem im Browser spielen.

Das Spiel wird als eines der ersten richtigen Echtzeitstrategiespiele angesehen und ist vermutlich der wichtigste frühe Vertreter dieses Genres gewesen. Natürlich fehlen einige erst später etablierte Komfortfunktionen wie ein umfangreicheres Baumenü im Spielbildschirm, One-Click-Movement oder Mehrfachselektion. Aber nichtsdestotrotz macht das Spiel auch dank seiner drei Parteien, denen je eine Kampagne gewidmet wurde. Briefings gibt es stilecht vom Mentaten, inklusive atmosphärischer Bildmeldungen.

Die notwendige Hardware, eine 16 Mhz CPU und 2 MB RAM sollten inzwischen auch die meisten Geräte erfüllen. ;-)

(via)

OT: Kommt auch bei den Großen vor

• Offtopic • Comments

Grade eben passiert, als ich einen Test auf der Website von Novell machen wollte:

Lizenzprobleme kommen überall vor. ;-)

Softwareempfehlung: Desktopwiki Zim

• Software • Comments

Ich hatte ja kurz erwähnt, dass ich den Job gewechselt habe und damit meine Auszeit begründet. Die ist jetzt deutlich früher als geplant vorbei. Zwar werde ich wohl nicht mehr die vorher von mir etablierten 2 Posts pro Woche erreichen, aber zumindest hin und wieder einen Eintrag hinbekommen.

Mit meinem Jobwechsel kamen viele neue Aufgaben, Abläufe und Prozesse auf mich zu. Doch wie merkt man sich diese am Besten, besonders wenn man ein so behäbiges Gedächtnis hat wie ich? Einige Leute schreiben sich alles auf einen Block oder legen sich Dutzende von Dateien oder eine große als Nachschlagewerk an. Ich halte von all diesen Praktiken nichts. Ein Block kann nicht effizient durchsucht werden, viele kleine Dateien sind mir zu unübersichtlich und eine große zu kompliziert zu formatieren, wenn mal neue Unterpunkte hinzukommen. Deswegen entschied ich mich für ein Desktopwiki, namentlich das OpenSource Programm Zim.


Wie bei einem "echten" Wiki kann ich hier beliebig viele Seiten und dazugehörige Unterseiten erstellen und so eine überschaubare Hierachie erlangen. Genau wie von einem Webwiki gewohnt kann ich hier Bilder einpflegen oder andere Dateitypen an einzelne Seiten anhängen. Weiterhin gibt es rudimentäre Formatoptionen in Form von Überschriften, fetter oder kursiver Schrift, etc. Mir waren besonders nummerierte und nicht nummerierte Listen sowie eine Abgrenzung von Code und Anleitung wichtig, die ich über Verbatim-Formattierung erreichen konnte.
Weiterhin super: Das Programm gibt es für Linux, Windows und mit etwas Mühe (selbst kompilieren) auch für Mac OS, der Vorteil eines Open Source Programms mit einer gewissen Nutzerbasis. Außerdem gibt es zumindest für Windows eine portable Version, was mir immer gefällt, da man sich die Software dann auf einen USB-Stick oder in die Cloud legen kann, um sie so immer verfügbar zu haben.
Vorher hatte ich noch das Notizprogramm Cuecards 2000 ausprobiert, doch das gefiel mir nicht. Die Ausrichtung nur auf Windows, die viel zu stark eingeschränkten Formatoptionen und das Datenformat (Access) haben das Programm für mich disqualifiziert. So sieht die Baumstruktur meines Wikis übrigens momentan aus:

Aber das waren sicherlich nicht die letzten Einträge. :-P

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