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Android: Gesperrte Apps herunterladen

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Es gibt Probleme, die tauchen immer wieder auf. Arbeitstechnisch sind das bei mir vor allem das Druckerwarteschlangenproblem und  die  "Mehrfache Verbindungen" Meldung. privat sind es meistens die diversen Limitationen von Android. Auch heute hatte ich wieder diesen Fall. Ich wollte mir die neue Ausgabe des freien Linux Magazins Full Circle Magazine auf meinem HTC Desire anschauen und stellte erfreut fest, dass es auch eine mobile Version gibt. Allerdings ist diese nur via Google Currents verfügbar, welches ich also installieren wollte. Doch wurde mir ein Strich durch die Rechnung gemacht. Diese App sei in meinem Land nicht verfügbar, teilte mir der Google Market mit.

Ohne Root

Für Leute ohne gerootetes Smartphone ist damit leider auch Schluss. Außer auf die Suche nach einem direkten Download zu gehen (für Google Currents etwa HIER) gibt es für euch keine einfache Möglichkeit diese Restriktionen des Markets zu verhindern. Normalerweise findet sich eine Datei bei einer Suche nach Appname APK Download relativ schnell, Anwendung ist natürlich auf eigene Gefahr. Ihr solltet überlegen, ob ihr euer Handy rootet. ;-)

Mit Root

Für Besitzer eines gerooteten Handys fängt der Spaß an. Für unseren Zweck gibt es einige Apps, die genau dieses Problem adressieren. Diese Apps spiegeln dem System die SIM-Karte eines anderen Providers vor, wodurch die vom Market limitierten Apps freigeschaltet werden.

Ich nutze dafür die App MarketAccess, die meiner Erfahrung nach die stabilste und praktischste ist. Nach der Installation und dem Start seht ihr ein recht ernüchterndes Bild.

Der Startbildschirm ist nicht sehr aussagekräftig. Trotzdem gibt es hier drei wichtige Einstellungen:

Viel interessanter ist der Tab Providers.
Hier könnt ihr dann zur Sache schreiten und euren ursprünglichen Provider durch einen in dieser Liste ersetzen. Ich habe gute Erfahrungen mit T-Mobile US gemacht. Bisher konnte ich mit dieser Einstellung jede App installieren, die vorher gesperrt war oder gar nicht erst im Market gefunden wurde. Nachdem ihr den Provider ausgewählt habt, wird eure Superuserandwendung einen Rootzugriff verlangen. Ob ihr den nun dauerhaft gebt oder immer bestätigt, bleibt euch überlassen. MarketAccess ist auf jeden Fall keine App, die ständig Root Berechtigungen abfragt, also ist es okay, die Berechtigungen nur temporät zu setzen. Danach informiert euch ein Fortschrittsbalken, wie weit die Emulation ist. Bei mir dauert das kaum eine Sekunde, aber angeblich soll es auch Konfigurationen geben, bei denen es länger dauert.

Anschließend könnt ihr ohne Komplikationen eure gewünschte App im Market suchen, diese wird nun gefunden und kann auch problemlos installiert werden. Zum Lesen des Full Circle Magazins bin ich allerdings bisher nicht gekommen, da ich die eingeplante Zeit dann doch mit der Installation von Google Currents und diesem Artikel anderweitig genutzt habe. :-D

Firefox 10: Extended Release Support Downloadlinks

• Online and Software • Comments

Wer genau wie ich nach dem Donwloadlink der Extended Release Support (ERS) Version des Firefox 10 gesucht hat, dem will ich hier helfen.

Kurze Einleitung zur ERS-Version: Um die Firmentauglichkeit für Unternehmen zu erhöhen, gibt es seit Firefox 10 eine Version, die anstatt der normalen sechs Wochen ein Jahr mit Sichehreitsupdates versorgt wird.

Dadurch können Administratoren die Software ausgiebig testen, ohne dass sie direkt veraltet ist. Die Downloadlinks hierzu befinden sich in der FAQ zur ERS-Version. Die Extended Release Support Version des Firefox 10 gibt es für Windows, Mac, Linux und Linux 64-Bit.

Wenn Mozilla jetzt noch eine vernünftige MSI-Version des ERS-Firefox bereitstellen würde, wäre ich echt zufrieden. Bis dahin muss man den Firefox sehr umständlich über Batches verteilen.

OT: Humble Indie Bundle nun auch für Android

• Offtopic • Comments

Ha! Ich hatte ja schonmal in einem anderen Zusammenhang vom Humble Indie Bundle berichtet. Nun ist die neuste Version draußen und ich wollte etwas die Werbetrommel rühren.

Das Humble Indie Bundle ist - wie der Name schon sagt - ein Bundle aus mehreren Independent Spielen. Die Besonderheit dabei ist, dass ihr den Preis selbst bestimmen könnt. Zahlt ihr aber mehr als der Durschnitt, bekommt ihr meist ein Extraspiel oder sonstige Zusatzleistungen. Außerdem könnt ihr bestimmen, in welchem Verhältnis eure Bezahlung an Entwickler der Spiele, einen guten Zweck und das Humble Indie Bundle Team selbst gezahlt werden.

Die Spiele waren bisher immer für Linux, Windows und Mac verfügbar. Diesmal sind auch alle Spiele auf Android nutzbar, was ich echt genial finde. Kleines Manko: Die Apps müssen manuell installiert werden und können nicht über den Market heruntergeladen werden. Weiterhin könnt ihr eure Spiele auch bei Steam eintragen, um sie eurer Bibliothek hinzufügen zu können.

Die Macher des Humble Indie Bundles haben noch ein kleines Video zur Vorstellung produziert, welches ich euch nicht vorenthalten will.

Ich finde das komplette Konzept vorbildlich und kaufe mir die Bundles deswegen immer gerne. Zum Humble Indie Bundle geht es hierlang.

Let's CC: Suchmaschine für kostenfreie Bilder, aber...

• Blogging • Comments

Ich hatte ja schonmal verbloggt, wie man kostenfreie Bilder unter CC-Lizenz im Netz findet. Nun habe ich über meine Feeds etwas neues gefunden.

Let's CC heißt die Website und ist trotz des Deppenapostrophs empfehlenswert. Die Website fungiert als Suchmaschine und sucht Dateien, die nach euren Kriterien spezifiziert wurden. So könnt ihr beispielsweise auch Bilder suchen, die modifiziert wurden dürfen. Oder freie Musik über Jamendo. Oder, oder, oder.

Der kleine Haken an der Sache ist, dass niemand hundertprozentig garantieren kann, dass die Bilder auch wirklich unter einer CC-Lizenz stehen. Auch der Betreiber dieser Website gibt dies zu bedenken:

"CC Korea makes no warranty whatsoever in connection with the result of Search. You need to verify that the work is actually under a CCL by following the link or clear the licensor."

Da müsst ihr selbst in den sauren Apfel beißen und entweder den Autor anschreiben oder eben ein kleines Restrisiko eingehen.

(via)

SEO: Die "Google Bubble" und wie man sie umgeht

• Blogging • Comments

Heute will ich mal einen kleinen Ausflug in die Welt der Search Engine Optimization, kurz SEO, machen. Ich bin kein Profi darin, will aber meine Erfahrungen teilen.

Kleine Webmaster und Blogger kennen das sicherlich. Man will wissen, wie gut die eigene Seite bei bestimmten Suchbegriffen steht - und googelt diesen Begriff dann einfach. So auch bei Hannes Schurig, der mich erst für diese Problematik sensibilisierte. Das Problem, dessen sich viele nicht bewusst sind, liegt im Detail: Google hat viele tausende Arbeitsstunden damit verbracht, uns die besten Suchergebnisse zu liefern, die wir erwarten. Und genau in diesem Nebensatz steckt der Haken. Google personalisiert die Suchergebnisse für jeden von uns. Wenn man viel in eine thematische Richtung sucht, findet man mehr Ergebnisse dieser Richtung. Um ein überspitztes Beispiel zu bringen: Sucht man oft nach Webseiten, die die Vorzüge von Windows hervorheben, wird man danach bei der Suche nach Webseiten, die die Vorteile von Linux hervorheben, eher Webseiten finden, die Windows und Linux vergleichen und dann Windows als Sieger dieses Vergleichs darstellen. Oder man findet bei der Suche nach Nachteilen von Windows Webseiten, die diese Nachteile relativieren (vgl. diesen englischen Artikel). Man kommt mit dieser Personalisierung schwieriger zu neutralen und von den bisherigen Suchen unabhängigen Ergebnissen. Das Feature nennt Google selbst Webprotokoll, das Phänomen habe ich kennen gelernt als die Google Bubble.
Doch wie kann man sich dagegen schützen? Und wie kann man dann neutrale Ergebnisse erzielen, etwa um mal sein eigenes Ranking bei einigen Suchtermini zu begutachten?

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