/dev/blog/ID10T

Advertisement

Mac: Tunnelblick und MacOS 10.8

• Administration and Software • Comments

Ich hatte vor ein Paar Wochen schon beschrieben, wie man Tunnelblick auf einem MacOS Gerät einrichtet. Jetzt ist seit Kurzem die neue OSX-Version 10.8 "Mountain Lion" draußen und just gab es Probleme. So hatte mich auch ein Außendienstkollege kontaktiert, bei dem Tunnelblick keine ordentlichen Routen setzte und außerdem die Verbindung nach 30 Sekunden unterbrach und neu herstellte.

Simple Lösung: Die neuste Beta einspielen (zum Zeitpunkt dieses Posts ist das die Version 3.3beta18), die behebt die meisten Fehler. Ein Update ließ sich problemlos über die bis dato installierte Stable-Version installieren.


Danach funktionierte Tunnelblick wieder astrein. Alle Routen wurden gesetzt und die Verbindung wurde auch nicht unterbrochen.

OT: Mein Fetisch

• Nerdiges • Comments

Ich bekenne mich schuldig.

Nach dieser Attraktion habe ich dann auch geheiratet. :-)

(via George Takei, Google+)

Kurzreview: Asus Zenbook Prime UX31-A

• Hardware • Comments

Ich hatte auf der Arbeit kurz die Gelegenheit ein Asus Zenbook Prime UX31A zu testen und will dies hier mit dem Rest der Welt teilen. Es handelt sich dabei um das Modell mit einem Core i7 und einer 256GB großen SSD.

Material

Die äußeren Werte des Asus Zenbook Prime zählen in diesem Fall sehr wohl, immerhin zahlt man weit über 1000 Euro für einen Laptop, dessen innere Werte man auch für weniger bekommen würde. Das Unibody Gehäuse aus Aluminium macht einen ziemlich hochwertigen Eindruck. Das Display lässt sich schwerer verdrehen, als es der Durchmesser vermuten lässt, Fingerabdrücke sind nicht so leicht zu sehen, wie etwa auf einem Macbook Pro und das Material fühlt sich auch deutlich angenehmer an, als das Gehäuse des Apple Geräts.

Was mir allerdings nach wie vor an den Metallgehäusen nicht gefällt: Hat man einen Teppich im Büro liegen und zusätzlich noch die falschen Schuhe an, ist es fast unmöglich ohne Erdungskabel an einem solchen Gerät zu arbeiten. Ständige statische Entladungen machen das Leben dann unnötig schwer. Dafür ist das UX31-A mit seinen knapp 1,3 Kilogramm ein echtes Leichtgewicht und lässt sich locker mittragen.

Das Netzteil finde ich etwas gewöhnungsbedürftig. Zwar wurde die Form von Apple abgekupfert, das zusätzliche längere Kabel für den Stecker fehlt aber. So blockiert ein ordentlicher Brocken die Steckdose oder Steckerleiste.

Auf der beleuchteten Tastatur habe ich ein paar Sätze geschrieben und fand sie nicht unangenehm. Allerdings zeigt sich sowas erfahrungsgemäß erst im täglichen Gebrauch, weswegen ich mir da kein Urteil erlauben will.

Kommen wir zur wirklichen Klasse der Ultrabooks, die Form. Da ich kein Designer bin und nicht viel auf Keilformen o.ä. gebe, verstehe ich darunter vor allem die Mobilität durch niedriges Gewicht und eine schmale Bauform bei gleichzeitigem Bedienkomfort. Das Gewicht hatte ich ja bereits lobend erwähnt, doch auch der Rest ist sehr angenehm. Das Ultrabook ist wirklich sehr dünn und schmal, trotzdem sind sowohl die Tastatur als auch das Touchpad nicht zu klein geraten, sehr angenehm.

Die Anschlüsse sind ultrabooktypisch sehr knapp. Ein Cardreader, zwei Mal USB 3.0, ein Micro HDMI und ein Mini-VGA Anschluss, das war es schon. Ethernet gibt es über das mitgelieferte USB-Adapter oder über das W-LAN nach 802.11n-Standard. Ein optisches Laufwerk, wie es bei den Ultrabooks von Lenovo verbaut ist, fehlt aufgrund der etwas schmaleren Bauform.

Die inneren Werte

Über das Arbeiten mit dem Zenbook Prime UX31-A kann ich nur sehr wenig schreiben, da ich kaum Zeit daran verbringen konnte. Ein vorinstalliertes Windows 7 Professional in der 64-Bit Version ist schonmal sehr angenehm, allerdings scheint die SSD nicht die schnellste zu sein, einige Installationen ließen länger auf sich warten, als ich mir erhofft hatte.

Dafür ist die gekühlte Tastatur eine angenehme Abwechslung zu meinem Lenovo E325, dessen Tastatur nach ein paar Stunden Arbeit durchaus zum Getränke erwärmen geeignet sein kann.

Das Display mit seiner 1980*1080 Auflösung ist beeindruckend, wenn man es neben ein "normales" Notebook stellt, ob das allerdings bei der täglichen Arbeit hilft, wage ich zu bezweifeln.

Eine testweise Installation von Linux auf dem Gerät war mir leider aus Zeitgründen nicht möglich, aber ein bisschen Recherche ergab, dass es mit einigen Komponenten (Backlight, Tastaturbeleuchtung, FN-Tasten, Powersave Management) Probleme geben kann.

Fazit

Das Asus Zenbook Prime UX31-A ist ein gutes Ultrabook. Vermutlich eines der besten, wenn nicht sogar das beste. Wer sich ein Ultrabook zulegen möchte, ist hier unter Umständen absolut richtig. Ich persönlich halte den Preis dieser Geräte für absolut überteuert. Ich schimpfe nicht täglich auf Apple, weil sie sich ihren Namen mitbezahlen lassen, um direkt im Anschluß ein ähnlich teures Ultrabook zu erstehen. Da ich kein Designfreak bin und eher auf Funktionalität achte, wäre für mich etwa ein Asus U36JC für weniger als den halben Preis eher attraktiv.

OT: Marketingsprech verschönern

• Nerdiges • Comments

Ich finde, so wie dieser Kollege auf QDB sollte man das mit vielen Marketingbuzzwörtern machen, speziell in der IT, wo man damit nur so überhäuft wird.

< Botje> daemon: the sooner we can kill off ftp the better
< daemon> Botje, what do you think for its replacement? scp
< spider-mario> webdav?
< Botje> sftp
< Botje> or the clown.
< apeiron> clown?
< Botje> cloud
< Botje> i mentally replace one by the other, makes marketingspeak a lot more interesting :]

Weitere Vorschläge für Ersatzwörter:

Bild: Kevin Krejci, CC-BY 2.0
 

RHEL: "Could not chdir to home directory" beheben

• Linux • Comments

Unser Warenwirtschaftssystem setzt auf Red Hat Enterprise Linux. Da ich mit dieser Distribution noch nicht gearbeitet habe, bin ich bei der Einrichtung eines Testservers auf ein Hindernis gestoßen. Von der ERP-Software wird zwingend ein User vorausgesetzt, dessen Homeverzeichnis außerhalb des normalen /home-Pfades ist. Wollte man sich nun aber mit diesem User einloggen, kam folgende Meldung:

Could not chdir to home directory /aussergewoehnliches/homeverzeichnis: Permission denied

Die Berechtigungen waren absolut korrekt und der Benutzer konnte nach einem Login auch vie einem simplen cd-Befehls in sein Homeverzeichnis wechseln. Nachdem ich mir etwas den Kopf zerbrochen und verschiedenste Berechtigungen ausprobiert hatte, stieß ich dann das nahezu gleiche Problem in einem Post auf serverfault.com. Und siehe da, die Lösung lag im aktivierten SELinux von Red Hat Enterprise Linux. Nach der Änderung des Eintrages

SELINUX=enforcing

auf

SELINUX=permissive

in der Datei /etc/sysconfig/selinux funktionierte der Login sauber.
Disclaimer: Da dies ein Testsystem ist, war diese Änderung unproblematisch. Auf einem Produktivsystem kann das ganz anders aussehen. Mit SELinux habe ich bisher keine Erfahrungen, daher ist dieser billige Weg absolut funktional für mich.

Advertisement