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Raspberry Pi: Erste Eindrücke

Hardware Comments

Mein Raspberry Pi ist da. Wem der Name nichts sagt, der kann sich auf der Homepage der Raspberry Pi Foundation einlesen. Kurz beschrieben: Der Pi ist ein Minicomputer nicht viel größer als eine Kreditkarte. Er wird von einem ARM-Prozessor angetrieben und kostet lediglich 35$. Er ist zwar nicht der schnellste, aber sehr sparsam. Darum perfekt geeignet für kleine Serveraufgaben.

Ich plane, den Raspberry Pi als DHCP-Server und DNS-Cache bei uns im Heimnetzwerk einzusetzen. Außerdem will ich noch die Geschwindigkeit und Funktionalität der Groupware Zarafa darauf testen. Im April habe ich ein Exemplar bestellt, am Freitag kam es an.

Schön klein ist er schonmal, grade mal so groß wie mein HTC Desire. Da ich noch nicht die perfekte Peripherie habe, mein Netzteil ist nicht so leistungsstark, wie es empfohlen wird und die SD-Karte nicht so schnell wie meine bestellte, kann ich über die Performance noch nicht so viel sagen.

Allerdings kann ich schonmal eine kleine Fehlerbehebung teilen:

Die temporär von mir genutzte SD-Karte ist eine 2GB Sandisk Extreme III. Mit den auf der offiziellen Downloadseite bereitgestellten Linuximages kam bei mir immer eine Kernel Panic-Meldung beim Start. Auch die Images der von mir ins Auge gefassten Raspbian Distribution brachten keine Abhilfe. Erst mit der Beta von Debian Wheezy war mir ein Systemstart möglich.

Mit dem momentanen Systemsetup wird das Gerät kaum handwarm, das dürfte sich aber mit entsprechender Stromzufuhr und Last noch ändern. Durch fehlende bewegliche Teile ist der Pi natürlich auch komplett ruhig.

In den nächsten Tagen, Wochen und Monaten werde ich hier weitere Eindrücke und eventuell die ein oder andere Anleitung mit euch teilen. Allerdings bin ich bekanntlich mit weniger logischen Dingen als PCs schon sehr gut ausgelastet, es kann also durchaus etwas dauern. :-P

Aber hier schonmal eine kleine Agenda, was ich plane zu machen und eventuell auch zu berichten:

Wie gesagt kann sich das aber durchaus noch ändern und es wird auf jeden Fall dauern.

Gnome: F10-Taste im Terminal deaktivieren

Administration, Linux Comments

Ich benutze regelmäßig den Midnight Commander für die Administration von Terminalclients. Nun hatte ich vor Kurzem ein Problem mit dem Gnome Terminal bzw. mit meiner Alternative dem Shellprogramm Terminator. Der Hotkey zum Beenden des MC ist standardmäßig die F10-Taste, doch plötzlich hat diese Taste neben dem Beenden auch noch das Kontextmenü von Terminator aufgerufen.

Das hat mich verständlicherweise genervt, deswegen hier die Lösung für andere Suchende:

  1. In der Datei ~/.gtkrc-2.0folgende Ergänzung hinzufügen:
    binding "NoKeyboardNavigation" {
            unbind "F10"
    }
    
    class "*" binding "NoKeyboardNavigation"
  2. Außerdem in der Datei ~/.config/gtk-3.0/gtk.cssdiese Zeilen ergänzen:
    @binding-set NoKeyboardNavigation {
     unbind "F10"
    }
    
    * {
     gtk-key-bindings: NoKeyboardNavigation
    }

    Falls die Datei nicht vorhanden ist mit touch oder über Nautilus (bzw. den Dateimanager eurer Wahl) anlegen.

  3. Schließt nun alle Terminals.

Wenn ihr nun ein neues Terminal aufruft oder Terminator startet, dann ist die nervige Kontextmenüfunktion auf F10 deaktiviert.

(via)

Firefox: Zurück-Funktion mit Backspace deaktiveren

Software, Windows Comments

Da ich mich für einen Außendienstkollegen grade damit beschäftigt habe:

Im Firefox für Windows ist es standardmäßig so, dass man mit der Backspace-Taste eine Seite zurückspringt. Dies kann besonders dann nervig sein, wenn man Listen oder ähnliches per Webinterface pflegt oder eingibt und einmal aus Versehen außerhalb eines Feldes Backspace drückt.

Das Deaktivieren dieser Funktion ist allerdings nicht sonderlich schwierig:

  1. about:config in ein neues Fenster im Firefox eingeben und bestätigen, dass man vorsichtig sein wird.
  2. Nach dem Wert browser.backspace_action suchen
  3. Hier gibt es nun drei Werte, die die Funktion der Backspacetaste variieren:
    • Wert 0: Beim Druck der Backspace-Taste wird eine Seite zurückgesprungen. Dies ist in Windows der Standardwert.
    • Wert 1: Mit Druck der Backspace-Taste wird an den Seitenanfang gesprungen. Mit SHIFT und Backspace kommt man dann an das Seitenende.
    • andere Werte: Jeder andere Wert deaktiviert jegliche Navigationsfunktionen der Backspace-Taste.

Mit einer Änderung des Werts von 0 auf 2 hatte ich das Problem behoben. Der Wert 0 ist offenbar auch bei einigen Linux-Distributionen Standard, jedoch nicht bei allen.

Rsync als Dienst auf Windows einrichten

Administration, Windows Comments

Zur Sicherung unserer Windowsserver setzen wir unter anderem auch rsync ein, ein Programm, das aus der Linux Welt bekannt ist. Um dieses auf Windows laufen zu lassen ist etwas Arbeit nötig. Da ich letzte Woche feststellen musste, dass unsere bisher verwendete Version nicht auf 64-Bit Versionen von Windows läuft, habe ich hier eine Anleitung geschrieben, wie man ein aktuelles rsync-Paket bastelt und dieses dann auf dem Server als Dienst laufen lässt. Ganz unten habe ich das fertige Paket dann auch angehängt.

Teile dieser Anleitung basieren auf der schon einige Jahre alten Anleitung von Brent Norris.

Voraussetzungen

Wir benötigen:

OT: Bekannte Charaktere aus Film und Fernsehen - als Pacman Geister

Nerdiges Comments

Dieses Bild habe ich auf der großartigen Seite How-To Geek gefunden und fand, dass er weiterverbreitungswürdig ist.

Wer kann sie alle erraten? Ich habe etwa drei Viertel erraten können. Das Bild ist ursprünglich von Ryan "Dash" Coleman, auf seiner Flickr-Seite gibt es auch die Auflösung der Charaktere.

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