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Linux Mint Debian: Live USB-Stick root Passwort setzen

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Während meiner Linux Tests habe ich auch Linux Mint Debian probiert. Ein großes Problem, das ich während des Tests dieser Distribution hatte war, dass ich mit dem Live-USB-Stick, den ich mit dem Universal USB Installer erstellt hatte, das root Passwort nicht wie gewohnt ändern konnte und dadurch auch die Installation von LMDE nicht startete. Über ein normales Terminal konnte ich weder mit su noch mit sudo das Passwort ändern oder mir root-Berechtigungen beschaffen. Meine Lösung sah dann so aus:

  1. Mit Strg+ALT+F1 auf das tty1 wechseln und dort mit dem Benutzernamen mint einloggen.
  2. Mit su in die Root Shell wechseln
  3. Hier kann man nun mit passwd das root-Passwort setzen.
  4. Mit Strg+ALT+F7 wieder in den grafischen Modus wechseln.

Nun konnte ich die Installation mit einem Rechtsklick und Open as administrator starten.

OT: Danke, Computerbild

• Offtopic • Comments

Vor Kurzem ist Owncloud 4 erschienen und ich spiele momentan damit rum. Allerdings klappt einiges nicht, ich bekomme immer wieder die Fehlermeldung:

File does not exist: /var/www/owncloud/files/ajax, referer: http://owncloud.domain.de/?app=files

Und tatsächlich existiert die Datei ajax in dem angegebenem Pfad nicht. Also dachte ich mir, haben die Entwickler diese Datei eventuell beim Update vergessen. Dann ziehe ich sie mir halt aus dem letzten Release. Leider kann man das auf der Webseite von Owncloud nicht bekommen, hier kann man sich nur das letzte Stable Release und das neuste Entwicklerrelease herunterladen. Also habe ich mal frech nach Download Owncloud 3 gegoogelt und nicht schlecht gestaunt, als mir die Computerbild als eines der ersten Ergebnisse angezeigt wurde. Mit erfolgsversprechender Beschreibung sogar! Da ich schon bei WinSetupFromUSB die Erfahrung gemacht habe, dass Computerbild die veraltete Software zum Download anbietet, war ich hoffnungsvoll.

Deswegen klickte ich fix auf das Suchergebnis, kam auch tatsächlich auf eine Downloadseite, die Owncloud in der Version 3 beschrieb und lud mir die 344 KB große Datei runter.

Aber natürlich hatte ich die Rechnung ohne die Tatsache, dass der Download von Computerbild kommt gemacht. Als ich das Archiv öffnete, staunte ich nicht schlecht:

Bilder! In dem Archiv sind BILDER! Von einem Owncloudartikel zwar, aber nichtsdestotrotz absolut nutzlos. Die eigentliche Software lässt sich nirgends finden. SO eine Qualität bin ich von allem, was den Namen BILD enthält gewohnt. Danke, Computerbild, dass du mich nicht enttäuscht hast!

PS: Ich habe den Link zum Owncloud 3 Download dann bei Ubuntuusers gefunden. Die Datei liegt etwas versteckt noch auf den Owncloud Servern. Das Problem meiner Fehlermeldung konnte ich damit zwar beheben, aber viel besser funktioniert Owncloud 4 trotzdem noch nicht.

WGET: Proxy konfigurieren

• Linux • Comments

Kurzer Tipp für zwischendurch:

Wenn ihr unter Debian (oder seinen diversen Derivaten wie etwa Ubuntu) hinter einem Proxy WGET nutzen möchtet, dann müsst ihr den Proxy in der /etc/wgetrc eintragen. Dort findet ihr folgende Einträge, die entsprechend eurer Konfiguration angepasst werden müssen.

https_proxy = http://squid.example.org:3128/
http_proxy = http://squid.example.org:3128/
ftp_proxy = http://squid.example.org:3128/

Wie immer muss der Port mit Doppelpunkten hinter der Adresse angegeben werden. Müsst ihr euch am Proxy noch authentifizieren, müsst ihr das in den Aufrufparametern von WGET machen:

wget --proxy-user=username --proxy-password=passwort http://example.org/file.tar.gz

Dann klappt ein WGET auch durch einen Proxy.

Blog: Piwik umgezogen

• Blogging • Comments

Ich habe die Piwik Installation auf meinen eigenen Server umgezogen. Ihr als Benutzer solltet dies vor allem durch einen schnelleren Seitenaufbau mitbekommen, da das System hinter der neuen Piwik Installation deutlich performanter ist als auf dem alten Hosting. Ich werde in den nächsten Tagen noch eine Anleitung schreiben, wie man ein Piwik System umzieht.

Und wo ich grade schon bei Blognews bin, Version 2 von Admins Werk ist in Arbeit. Das Design des Blogs gefällt mir nicht so gut. Außerdem gibt es hier und da auch noch im Backend und bei den Plugins ein paar Änderungswünsche, die ich in die neue Version einpflegen werde. Ich bin zwar nach wie vor kein Webdesigner, aber hübscher und schneller wird Version 2 hoffentlich trotzdem. ;-)

OpenVPN Client auf dem Mac einrichten

• Administration and Software • Comments

Ich war wieder mal einem Problem ausgesetzt, zu dem ich überhaupt keine Verbindung hatte. Ich sollte einem Kollegen eine VPN-Verbindung ermöglichen - auf seinem Mac. Nun, ich bin nicht sehr firm mit Apple-Geräten, privat würde ich niemals ein OSX oder eines der i-Geräte nutzen, da Apple seine Diktatorenmentalität mitverkauft und ein Großteil der Apple-Käufer vor allem aus Prestige- und Imagegründen so ein Gerät kaufen. Mir als pragmatischem Nerd/Geek mißfällt beides.

Aber Auftrag ist Auftrag, deswegen hier eine Anleitung für die geneigten Leser und für mich, falls ich das wieder mal bekomme.

      1. Ich nutze für die Verbindung Tunnelblick, eine OpenSource Software, die eine OpenVPN Gui für Mac OSX bereitstellt. Diese laden wir uns erstmal runter und führen sie anschließend aus.
      2. Der Anweisung im Fenster folgen wir und doppelklicken das Tunnelblick-Icon. Nun ist eine Passworteingabe erforderlich, um die Installation durchzuführen. Anschließend starten wir Tunnelblick.
      3. Nun scheiden sich die Wege, je nachdem ob ihr eine Konfigurationsdatei habt oder nicht. Ich hatte eine .ovpn-Datei und habe diese entsprechend ausgewählt. Ich empfehle, bei einer vorhandenen Datei eine Tunnelblick-Konfiguration anzulegen, da diese deutlich weniger Probleme bereitet, als eine normale OpenVPN Konfiguration. Speziell, wenn ihr mit Zertifikaten hantiert.
      4. Habt ihr also eine neue Tunnelblick-Konfiguration angelegt, öffnet sich ein Ordner, in den ihr eure OpenVPN-Konfigurationsdatei reinkopiert (bzw. in dem bereits eine Beispielkonfig liegt, wenn ihr keine Konfigurationsdatei habt).
      5. Habt ihr noch Zertifikatdateien, die für die Verbindung notwendig sind, kopiert ihr diese am Besten auch in den Ordner und entfernt eventuell vorhandene Pfade zu diesen Dateien in der Konfigurationsdatei.
      6. Seid ihr fertig mit der Einrichtung, benennt ihr den Ordner nach eurem Wunsch um und hängt zusätzlich noch eine .tblk-Endung hinten dran.
      7. Ein Doppelklick auf diesen Ordner importiert die Konfiguration nun in Tunnelblick. Entweder nur für euch oder für alle Benutzer. Auch hier wird wieder eine Passworteingabe benötigt.
      8. Anschließend könnt ihr euch mit der eben importierten Konfiguration verbinden.

Hier auch nochmal die config.ovpn, die ich verwendet habe:

client
dev tun
tun-mtu  1500
fragment 1300

remote server.example.org 1194
nobind

persist-key
persist-tun

pkcs12   cert.p12
tls-auth tls.key 1
tls-remote   server_ssl
ns-cert-type server
tls-client

comp-lzo
verb 3

mute 10
persist-tun
persist-key
ping         20
ping-restart 180
inactive     14400

Abschließend will ich Mac OSX auf jeden Fall noch für seine großartige Screenshotfunktionalität loben. Auch wenn die Tastenkombinationen dafür nicht eben die intuitivsten sind, die Funktionalität ist Windows um Längen überlegen.

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