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Linux: Berechtigungen von Ordnern oder Dateien rekursiv ändern

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Etwas, was man bei der Arbeit mit der Shell immer wieder braucht, aber auch ähnlich oft wieder schnell vergisst (ich zumindest ;)).
Will man die Ordnerberechtigungen in einem Pfad rekursiv ändern, macht man das am Besten mit einem kurzen find-Befehl:

find /hier/pfad -type d -exec chmod 755 {} \;

Und das gleiche bei Dateien, natürlich auch rekursiv:

find /hier/pfad -type f -exec chmod 644 {} \;

Das sollte einigen Leuten aus der Googlesuche helfen.

Wordpress: Benutzerpasswort manuell zurücksetzen

• Blogging and Online • Comments

Mal wieder ein Beitrag für mich, der sicherlich auch für den ein oder anderen nützlich sein wird.

Wenn ihr das Passwort eines Users einer eurer Wordpress Installationen verlegt habt und keine korrekte E-Mail Adresse angegeben habt (etwa weil es eine Testinstallation ist), dann könnt ihr das Passwort dieses Users recht leicht manuell in MySQL zurücksetzen:

  1. Generiert den MD5-Hash eures gewünschten neuen Passworts, etwa über md5sum unter Linux oder über einen Online MD5Hashgenerator
  2. Loggt euch in MySQL ein
    mysql -u root -p
  3. Wählt die Datenbank eurer Wordpress-Installation aus
    use datenbankname;
  4. Nutzt nun den im ersten Schritt generierten MD5Hash, um das Passwort eures Benutzers zu ändern
    UPDATE wp_users SET user_pass="(MD5HASH)" WHERE user_login='username';

Nun könnt ihr euch mit eurem gewählten Passwort wieder ganz normal einloggen.

Outlook 2003: Problem mit Dateidruck von Anhängen beheben

• Administration and Windows • Comments

Wenn ihr die Fehlermeldung Kann Datei x.pdf nicht erstellen bekommt oder der Druckauftrag eines Anhangs nur leere Seiten ausspuckt, dann versucht diese zwei Lösungsansätze:

  1. Registry öffnen (regedit unter "Ausführen" eingeben) und nach OutlookSecureTempFolder suchen
  2. Den unter diesem Wert eingetragenen Pfad über die Adressleiste im Explorer, über "Ausführen" oder in der cmd öffnen
  3. Alle darin befindlichen Dateien löschen
    In vielen Fällen reicht dies schon aus, um die Probleme zu lösen. Klappt das nicht, fahrt fort:
  4. Ändert den Pfad des OutlookSecureTempFolder auf einen anderen Ordner außerhalb der Temporary Internet Files
  5. Startet Outlook oder ggf. den Rechner neu

Damit gehören eure Anhangprobleme hoffentlich der Vergangenheit an.

 

 

OT: Being a Geek

• Nerdiges and Offtopic • Comments

Langsam gewöhne ich mich an die Vaterrolle mit allen Zeiteinschränkungen und dem ganzen anderen Rest. Es wird demnächst wieder ein paar längere Beiträge geben. Aber hier erstmal ein weises Zitat von Simon Pegg bezüglich des Geekseins.

In diesem Sinne: Schön sich selbst treu bleiben. :)

Linux: "time"-Ausgabe in Datei umleiten

• Linux • Comments

Das time-Kommando in Linux ist sehr praktisch. Will man schauen, wie lange so ein Befehl oder eine Kette von Befehlen dauert, stellt man das Kommando vorne an und bekommt eine feine Zeitzusammenfassung im Stile von

real    0m29.881s
user    0m4.360s
sys     0m0.960s

Doch will man diese Ausgabe in eine Datei umleiten, wird es etwas kompliziert. Denn es gibt zwei Versionen von time. Die GNU Version von time hat für die Ausgabe in eine Datei den Parameter -o und für den Anhang an eine Datei zusätzlich noch -a. Diese Version wird normalerweise über den kompletten Pfad aufgerufen, warum erkläre ich gleich.

/usr/bin/time -a -o /tmp/logfile time ls -lA /etc/

Die Shell Version von time ist allerdings deutlich schmaler und weniger mächtig. Um diese Version dazu zu bewegen, in eine Datei zu schreiben, reicht es nicht, wie gewohnt den Output umzulenken.

time cp /etc/foo.bar /tmp/foo.bar.tmp >/tmp/foobar.log 2>&1

Die obige Zeile wird euch lediglich die ausgabe des cp-Befehls in die Datei schreiben. Um auch den time Befehl mitzuloggen, müsst ihr das komplette Konstrukt klammern.

(time cp /etc/foo.bar /tmp/foo.bar.tmp) >/tmp/foobar.log 2>&1

Damit klappt dann auch das Logging mit dem Shell time.

 

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