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Grooveshark aus Deutschland benutzen

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Der Musikstreamingdienst Grooveshark ist mein bisheriger Favorit unter den Streamingdiensten. Simfy gefällt mir nicht so und hat auch nicht das Angebot, rdio habe ich nur sehr kurz ausprobiert und Spotify ist in Deutschland nicht ohne VPN oder Proxy erreichbar. Das ist Grooveshark allerdings seit einigen Wochen auch. Der Geschäftsbetrieb in Deutschland wurde eingestellt, angeblich wegen Problemen mit der GEMA. Glücklicherweise haben findige Groovesharknutzer eine Möglichkeit gefunden, den Dienst ohne Restriktionen weiterzubenutzen. Eigentlich dachte ich, dass diese Information weitläufig bekannt sei, als mich aber am Wochenende ein Freund bei dieser Nachricht mit großen Augen angeschaut hat, habe ich beschlossen, doch noch einen (wirklich sehr) kurzen Beitrag dazu zu schreiben. Da er Chrome nutzt und ich Firefox, beschränke ich mich auf diese Browser.

Firefox

Für den Firefox gibt es das Addon Grooveshark Unlocker. Installieren und fertig.

Chrome

Für Chrome heißt das Addon Grooveshark Germany Unlocker. Auch hier gilt: Installation und fertig.

Das sowohl für Firefox als auch für Chrome erhältliche Addon SciLor's Grooveshark Unlocker for Germany hat bei mir in Tests nicht funktioniert.

Funktionsweise

Doch für diese zwei Addons wäre der Beitrag verschwendet. Deswegen wollte ich nochmal kurz auf die Funktionsweise dieser Addons eingehen.

Das Prinzip ist simpel: Grooveshark hat die Sperre ihrer Seite über GEO-IP erwirkt. Über eure IP kann euer ungefährer Standort ermittelt werden und damit auch das Land, aus dem ihr die Webseite ansurft. Alle IPs aus Deutschland werden dann einfach geblockt. Allerdings hat Grooveshark das (bewusst?) schlampig implementiert. Die Abfrage wird nur beim ersten Aufruf der Seite ausgeführt. Und genau da setzen die Addons an. Diese ändern für den Erstzugriff mit Hilfe eines Proxyservers eure IP und gewähren euch so Zugriff auf die Seite. Sobald die Verbindung aber besteht, surft ihr wieder über eure Leitung, wodurch das Streaming nicht unnötig ruckelt.

Da diese Addons mit Proxylisten o.ä. arbeiten, diese Proxies aber teilweise sehr kurzlebig sind oder wenig Last vertragen, kann es durch aus vorkommen, dass der erste Versuch nicht klappt und Grooveshark.com die bekannte "Grooveshark ist in Deutschland nicht mehr verfügbar"-Seite anzeigt. Aktualisiert eure Seite dann einfach, irgendwann klappt es.

 

Exkurs: Phishing E-Mails erkennen

• Online • Comments

Da meine Spielerin Nummer zwei (= Gattin) just eine E-Mail von "MasterCard" bekam, über deren Echtheit sie sich nicht sicher war, will ich hier einen kurzen Exkurs im Erkennen von Phishing E-Mails durchführen. Für erfahrene Benutzer ist dies sicherlich ein alter Hut, aber so ein Leitfaden kann gar nicht oft genug im Internet stehen.

Dabei werde ich als Beispiel eben genannte Phishing E-Mail nutzen. Die Richtlinien sind aber auch auf jede andere vermutete Phishing E-Mail anwendbar. Ist sie nun vermeintlich von der Sparkasse, von Blizzard (World of Warcraft) oder von einem anderen Anbieter, dessen Accounts wertversprechend sind. So sah die E-Mail aus:

Fangen wir nun an, sie langsam zu zerlegen.

Linux: Cinnamon Panelgröße modifizieren

• Linux • Comments

Wie ich ja schonmal nebenbei erwähnt hatte, nutze ich seit dem Jahreswechsel verstärkt Linux als Standard Betriebssystem. Meine Wahl ist aus verschiedenen Gründen auf den momentan gefeierten Newcomer in der Szene gefallen, Linux Mint. Die Minter arbeiten am Cinnamon Desktop, der Gnome3 in meinen Augen weit überlegen ist, weswegen ich ihn auch nutze. Allerdings ist Cinnamon noch jung und viele Einstellungen sind noch nicht im Einstellungsmenü implementiert. So wollte ich das Bottompanel vergrößern, da es auf meinem 23"-Monitor kaum zu sehen, geschweige denn zu lesen war. Dies geht über das Cinnamon Einstellungsmenü leider noch nicht.

Ich habe diverse Foren durchsucht, doch nur halbgare Lösungen gefunden. Deswegen habe ich mich selbst auf den Hosenboden gesetzt und tatsächlich eine Lösung gefunden. Ich nutze das Standardtheme, aber es sollte auch mit allen anderen gehen.

Hierzu müsst ihr in insgesamt drei Dateien editieren. Alle drei müsst ihr als Root bearbeiten, da ihr sie sonst nicht speichern könnt. Also entweder einmal gedit über das Terminal ausführen und daraus alle Dateien öffnen

gksudo gedit

oder alle Dateien einzeln mit gedit öffnen

gksudo gedit /usr/share/cinnamon/theme/cinnamon.css

oder eben alle Dateien auf die gute alte Art mit nano oder vi

sudo nano /usr/share/cinnamon/theme/cinnamon.css

Folgende Dateien müsst ihr wie folgt bearbeiten:

  1. /usr/share/cinnamon/theme/cinnamon.css: Sucht nach panel und ihr seid im richtigen Bereich. Editiert dort den Wert height nach euren Belieben.

    Der font-size Wert etwas oben drüber kann übrigens auch direkt für die Anpassung der Schriftgröße benutzt werden.
  2. /usr/share/cinnamon/js/ui/panel.js: Sucht nach const PANEL_HEIGHT und ihr habt schon den richtigen Wert. Ändert auch diesen auf den gleichen Wert wie bei Nummer 1.
  3. /usr/share/cinnamon/js/ui/layout.js: Sucht nach Main.desktop_layout == Main.LAYOUT_TRADITIONALund ihr seid im richtigen Abschnitt. Nun kommt es darauf an, ob ihr das traditionelle Layout oder das klassische nutzt.
    • Nutzt ihr das traditionelle Layout, ändert die oberen beiden Werte, die standardmäßig auf 25 stehen.
    • Nutzt ihr das klassische Layout, ändert die beiden unteren Werte. Auch diese sind standardmäßig auf 25.

Loggt euch hiernach aus und wieder ein. Alt+F2 und der r-Befehl klappen mit diesen Änderungen nicht immer zuverlässig und produzieren seltsame Layoutfehler, weswegen ich auf Nummer sicher gehen würde.

OT: Mac ist soooo klasse. Nicht!

• Offtopic • Comments

Vorab: Dies ist absolut subjektiv und ein bisschen mit Brass geschrieben. Deswegen steht dieser Beitrag auch im Offtopic-Bereich.

Vor ein paar Tagen habe ich die Rezension des MacBook Pro 15" veröffentlicht. Ich war nicht begeistert und würde mir so ein Gerät nie kaufen, dafür ist der Preis zu hoch und der Mehrwert zu gering, aber zumindest war ich an einigen Stellen positiv von Apple überrascht.

Die Ernüchterung ließ aber nicht lange auf sich warten. Zu Testzwecken wollte ich eine Teamviewerverbindung mit dem Rechner aufbauen. Also den Teamviewer heruntergeladen, installiert und gestartet. Da ich beruflich sehr viele Kollegen betreue, nutze ich die Möglichkeit von Teamviewer, ein Konto zu erstellen, um die verschiedenen Kollegen dort zu verwalten. Also wollte ich mich dort einloggen. Bei der Eingabe der E-Mail Adresse nutzte ich - als jemand, der auf dem Mac nicht heimisch ist - instinktiv die Tastenkombination CMD+Q für ein @. Wie Macianer (und ich jetzt auch) wahrscheinlich wissen, steht diese Tastenkombination für Quit, also das schnelle Beenden von Programmen. Etwa so, wie ALT+F4 bei Windows. Nur schloß sich der Teamviewer nicht, er stürzte ab. Keine Reaktion mehr, keine Möglichkeit das Programm problemlos zu schließen.

Also musste ich, der dadurch sowieso schon leicht gereizt war, weil ich eigentlich nur 5 Minuten testen wollte, nun nochmal nach einer Art Taskmanager für OSX suchen - seltsam, dass es so etwas gibt, viele Mac-Fanboys erzählten mir, die Anwendungen würde niemals, niemals, nie abstürzen - fand diesen auch (Im Menü gibt es unter dem Applezeichen einen Punkt "Sofort beenden") und konnte damit dem Teamviewer dann auch den Garaus machen.

Beim Schreiben dieses Beitrags durfte ich dann auch noch feststellen, dass OS X zwar eine Windows weit überlegene Screenshotfunktion hat, aber die Möglichkeit den angezeigten Cursor - in dem Fall das Sanduhrpendant von OS X - mit aufs Bild zu bekommen, habe ich auf die Schnelle nicht finden können.

Immerhin ließ sich der Teamviewer dann mit der richtigen @-Kombination zur einwandfreien Funktion bewegen. Aber mal ehrlich: Wer hat sich denn die Kombination ALT+L für den Klammeraffen ausgedacht? Ich empfand diesen Shortcut als sehr umständlich.

 

Dateien von Sourceforge mit WGET runterladen

• Linux • Comments

Wenn man auf einem Linux Server arbeitet ist das meistens auf der Shell. Um hier schnell ein paar Dateien herunterzuladen, bietet sich dann meist der wget-Befehl an. Will man nun aber die Quellen einer Software von Sourceforge herunterladen, stellt man fest, dass sich das schwieriger als erwartet gestaltet. Es gibt ohne Weiteres keinen Direktlink, den man eingeben könnte. Geht wie folgt vor, um eure gewünschte Software mit WGET von Sourceforges Servern zu saugen, ich erkläre am Beispiel von APCupsd, was ich herunterladen wollte.

  1. Navigiert mit einem anderen Gerät durch das Downloadangebot eures gewünschten Programms, bis ihr auf die Downloadseite eurer gewünschten Software kommt. Sieht etwa so aus:
  2. Die URL dieser Seite ist der Link, den wir benötigen (siehe Markierung im Bild). Den tippen wir jetzt auf der Linuxmaschine ab. Beachtet, dass Leerzeichen hierbei durch %20 ersetzt werden.
  3. Damit könnte man sich schonmal die Datei runterladen. Damit diese aber auch vernünftig heißt, nutzen wir noch den -O Parameter, um den Namen anzupassen. So sah dann der komplette Link für mich so aus:
    wget -O apcupsd-3.14.10.tar.gz http://sourceforge.net/projects/apcupsd/files/apcupsd%20-%20Stable/3.14.10/apcupsd-3.14.10.tar.gz/download

Sourceforge erklärt das auf dem Teamblog auch nochmal.

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