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Firefox 4 - Meine 10 Must Have Addons

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Diese "Top 10"- oder "Must Have"-Artikel gibt es wie Sand am Meer. Da ich aber viele gute Erweiterungen über genau solche Beiträge gefunden habe, will ich mich auch beteiligen. Heute mit dem Firefox 4.

 

Adblock Plus sollte bei keiner Firefox Installation fehlen. Werbung ist auf vielen Seiten nervig (Layer) oder störend (Sounds). Ich will zwar einwerfen, dass jeder Websitebetreiber irgendwie Geld mit seiner Werbung verdienen möchte, aber die neueren Werbe "Innovationen" sind nervig. Dagegen gibt es dann ja Adblock Plus. Allerdings würde ich es größtenteils proaktiv nutzen und nicht direkt alles blocken.

Hierzu kann ich noch den Adblock Plus Element Hiding Helper empfehlen, der das Blocken von bestimmten Inhalten vereinfacht.

 

Ein großartiges Addon! Ich mag den Firefox Download Manager nicht besonders er sticht so aus dem Gesamtbild heraus. Dieses Addon sorgt dafür, dass Downloads am unteren Bildrand wie ein Fortschrittsbalken angezeigt werden. Mitsamt Anzeige von Geschwindigkeit und verbleibender Zeit. Einfach klasse.

 

Für die Web 2.0er unter uns. Der in meinen Augen beste Twitterclient für Firefox. Unauffällig, leicht und hervorragend integriert. Wenn man wie ich die Addonleist wieder einblendet, hat man Echofon immer schön klickbereit.

 

Passend zu Echofon ein Addon, welches Webseiten auf Knopfdruck verkürzt. Da ich ein Statistikfreak bin, nutze ich dafür bit.ly, welches URL Shrink Easy unterstützt.

 

Hierzu gibt es wenig zu sagen. Der gefühlt beste FTP-Client für den Firefox. Schnell, intuitiv, gut.

 

So unglaublich wichtig. Wenn man FireGestures das erste Mal nutzt, ist es gewöhnungsbedürftig. Doch schon bald will man auf das Manövrieren über Gesten mit gedrückter rechter (bei mir als Linkshänder natürlich linker) Maustaste nicht mehr verzichten. Ein unglaublicher Komfortgewinn nach etwas Eingewöhnungszeit.

 

Da ich quasi nur noch mit dem Google Mail Interface arbeite, habe ich keinen E-Mail Client im Hintergrund auf, der mich über eingehende Mails benachrichtigen könnte. Wenn dann auch noch mein Desire weit weg liegt, könnte es dauern, bis ich eine neue Mail bemerke. Wenn ich nicht diese Addon hätte, das mein Konto in eingestellten Intervallen nach neuen Mails abfragt. Sehr praktisch.

 

Noch ein Twitterclient. Da ich zwei Twitterkonten besitze, nutze ich auch zwei Clients. Das direkte Schreiben in der Adressleiste mit gleichzeitiger Verkürzung auf Bit.ly URLs gefällt mir sehr gut. Leider bläht sich das einst schlanke Addon in letzter Zeit immer weiter mit überflüssigem Blödsinn auf.

 

Noscript ist eines der bekanntesten Addons für Firefox. Da ich öfters mal auf eher suspekten Seiten im Netz bin, Facebook und einige andere Tracker beharrlich aussperre und vielen Webseiten erstmal mißtraue, ist diese Erweiterung für mich unersetzlich.

 

Der Redirect Remover entfernt wie Name und Beschreibung schon sagen Redirects aus URLs. Das ist bei vielen Imagediensten oder Foren mit Redirection nützlich.

 

 

 

Serverumzug

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Nachdem ich jetzt eine ganze Zeit lang meinen Blog auf dem Freespace von bplaced.net gelagert habe, bin ich heute umgezogen. Wordpress wurde nur rudimentär von bplaced unterstützt, dies zeigte sich unter anderem durch die mangelnde Funktionalität von Pingbacks und an der starrköpfigen Behauptung des Wordpress Dashboards, dass kein Update vorhanden sei. Außerdem stieß mir die Second-Level Domain mit der .co.cc-Endung übel auf.

 

Jetzt ist also alles besser. Die neue Domain lautet simpel adminswerk.de, mein neuer Hoster tophoster.de wirbt mit Wordpress Kompatibilität und die Kosten halten sich in Grenzen. Ich werde hier über Erfahrungen sowohl positiver als auch negativer Art mit meinem neuen Hoster berichten.

 

Mit dem Umzug will ich auch etwas professioneller werden. Ob sich das in der Häufigkeit der Posts auswirkt ist fraglich (aber geplant). Auf jeden Fall werde ich aber ab heute versuchen, die Bildquellen und dazugehörigen Lizenzen anzugeben, wie sich das gehört. Wie man entsprechende Bilder mit passender Lizenz findet, werde ich demnächst in einem eigenen Blogposting berichten.

Außerdem werde ich mir im Laufe der Tage ein Piwik aufsetzen, um etwas besser Statistiken auswerten zu können. Da vielen Leuten Google Analytics suspekt ist, werde ich darauf erstmal verzichten, Piwik interessiert mich auch persönlich.

Natürlich werde ich auch von meinen Erfahrungen in der Installation und Administration von Piwik berichten. ;)

 

Foto: Jamison_Judd, CC by 2.0

 

Für den kommerziellen Gebrauch kostenlose Programme

• Administration • Comments

Da ich als Administrator in einem Unternehmen des Mittelstandes oftmals mit knappen Budgets zu kämpfen habe, sind Programme, die auch für den kommerziellen Gebrauch kostenlos sind eine feine Sache. Teilweise bieten diese zwar nicht die Möglichkeiten oder die Einfachheit der kommerziellen Programme, aber die braucht man oft eben auch nicht. Hier also nun eine Liste von Programmen, die kommerziell nutzbar sind.

Aufgeteilt ist das ganze nach Einsatzgebiet, da wir vor allem Windows XP nutzen, gehe ich davon aus. Nicht jedes dieser Programme habe ich getestet, weswegen ich mich über Erfahrungsberichte von Usern und Administratoren freuen würde.

Ich werde versuchen, diese Liste aktuell zu haben und neue Programme und Kategorien einzufügen, wenn mir welche einfallen oder angefragt werden.

 

Bildbetrachtung:

Privat bin ich ein großer Fan von Irfan View, dieses ist allerdings für den kommerziellen Gebrauch nicht kostenlos.

Als Alternative gibt es die bereits eingebaute Bild- und Faxanzeige. Wem die zu rudimentär oder zu dämlich ist, dem kann ich den Kujawiak Viewer ans Herz legen, der einen Dateiexplorer und einige wenige Bearbeitungsfunktionen bietet.

Antivirus:

Grade für Administratoren ein heikles Thema. Benutzer sind per Default doof und die Verkörperung von Murphys IT-Gesetz, was schief gehen kann, wird schief gehen. Deswegen braucht man einen verdammt guten Schutz. Leider ist der ohne Geld auszugeben kaum machbar. Ein Programm mit Administratorkonsole für einfache Übersicht ist meines Wissens für Windows gar nicht kostenlos zu bekommen, daher sind diese Alternativen wohl nur etwas für sehr kleine Firmen.

Die wohl bekannteste Open Source Antivirus Software ist Clam AV. Diese gibt es in verschiedenen Versionen bzw. Forks.

Die rudimentärste Software ist Clamwin. Allerdings hat diese Software nichtmal einen Echtzeitschutz, was sie in meinen Augen für den Tagesbetrieb disqualifiziert.

Als relativ neues Produkt bietet die Ursprungsfirma von Clam AV Immunet 3.0 powered by Clam AV an. Dieses Programm bietet einen Echtzeitschutz und kann in kleinen Firmen entsprechend eingesetzt werden.

Außerdem gibt es noch die Comodo Produkte, von denen die meisten auch für den komerziellen Einsatz kostenlos sind. Hierzu zählt eine Software-Firewall, ein Antivirusprogramm, eine Security Suite die eine Verbindung aus beiden ist und ein paar andere mehr oder weniger nützliche Sicherheitsprogramme.

 

Office Programme:

Wenn man echte Alternativen zu Microsofts Office Suite sucht, kommt man an dem Namen Open Office nicht vorbei, aus gutem Grund.

Open Office bietet alles, was das Büroherz begehrt: ein Textbearbeitungsprogramm, ein Kalkulationstabellenprogramm, einen Powerpointersatz, usw., usw. Die Open Office Suite steht der von Microsoft in den Kernbereichen in nichts nach, ist teilweise sogar besser. Ich empfehle allerdings die Open Office Fork Libre Office, da diese nicht mit der Firma Oracle in Verbindung steht, die mir persönlich sehr unsympathisch ist.

Grafikbearbeitung:

In der Grafikbearbeitung dominiert Adobe mit seinem sündhaft teurem Photoshop bzw. seiner Creative Suite. Diese ist allerdings oftmals total überdimensioniert, vieles kann auch mit den Alternativen auf den Bildschirm gezaubert werden.

Für wirklich simpelste Bearbeitung empfehle ich das Bilschirmcapture Tool Screenpresso. Neben tollen Screenshotd Funktionalitäten gibt es auch einige kleine Bearbeitungsmöglichkeiten. Zum Einrahmen von Details, Setzen von Kommentaren oder Ausblenden von sensiblen Daten in Bildern völlig ausreichend.

Für etwas anspruchsvollere Bildbearbeitung empfehle ich Paint.NET. Das Programm bietet Ebenenbearbeitung und einen Haufen Bildmanipulationsfunktionen. Dabei ist es sehr schnell und übersichtlich.

Als Primus in der Grafikbearbeitung gibt es dann noch GIMP. In vielen Funktionen ist es Photoshop gewachsen, ist lediglich nicht so ästhetisch und hat eine etwas kompliziertere GUI. Diese kann man mit GIMPshop noch etwas vereinfachen.

Android: Bild auf den Rechner streamen

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Im Zuge meiner Recherche für Screenshots mit Android bin ich auch auf ein weiteres interessantes Tool gestoßen, welches vielleicht für den ein oder anderen nützlich sein könnte.

 

Das Projekt nennt sich androidscreencast und kann

USB-Debugging muss auf dem Gerät aktiviert werden. Ich hatte zwar schonmal geschrieben, wie das funktioniert, hier aber nochmal die kurze Version: Menü => Einstellungen => Anwendungen =>  Entwicklung => Haken bei USB-Debugging setzen.

Nun könnt ihr einfach die androidscreencast.jnlp starten und habt dann ein Fenster, welches euren momentanen Smartphonebildschirm zeigt.

Leider ist das Programm noch nicht ausgereift. So ist die Bildwiederholrate sehr niedrig (4-5 FPS) und für Tastendrücke wird ein Root-Zugang benötigt, was aber wohl an Restriktionen von Android liegt.

Nichtsdestotrotz ein cooles Programm, welches ich mir sicherlich weiter anschauen und unter Umständen sogar bei meiner Abschlusspräsenation einsetzen werde.

Screenshots mit iPhone und Android machen

• Smartphones • Comments

Da ich momentan aufgrund meiner Abschlussprüfung knapp angebunden bin, waren Updates hier rar. Allerdings habe ich hierbei zwei Erfahrungen gemacht, die ich teilen möchte. Nämlich Screenshots mit dem iPhone und mit Android machen. Klingt lapidar, ist aber für Android Nutzer nicht trivial.

 

Screenshots mit dem iPhone

Mit dem iPhone einen Screenshot zu machen ist einfach. Selbst ich als Android-"Fanboy" muss zugeben, dass Apple Google da um Längen voraus ist. Im Endeffekt ist es nur ein Handgriff:

Einfach oder?

Screenshots mit Android

Bei Android ist das ganze leider gar nicht einfach, wenn man sein Handy nicht gerootet hat. Da Android ja auf mehreren Herstellergeräten zu finden ist, beschreibe ich hier den Weg, der bei meinem HTC-Desire hervorragend geklappt hat und den ich HIER gefunden habe.

Vorweg: Ohne Root ist ein Bildschirmfoto mit dem heutigen Stand nicht ohne einen Rechner zu machen. Okay, dann mal los.

  • Auf eurem Smartphone müsst ihr dafür das USB-Debugging aktivieren. Dieses findet ihr in den Einstellungen unter Entwicklung.
  • Anschließend benötigt ihr das Android SDK, welches ihr HIER herunterladen könnt.
  • Vermutlich werdet ihr noch das Java Developer Kit benötigen.
  • Installiert diese Sammlung an verschiedenen Tools und startet anschließend die ddms.bat im tools-Verzichnis des von euch angegebenen Installationsordners. Unter Umständen müsst ihr dafür vorher noch das Tools-Paket über den SDK-Manager runterladen.

  • Im hierdurch gestarteten Dalvik Debug Manager seht ihr nun euer angeschloßenes Gerät und könnt mit dem Tastenkürzel Strg+S bzw über Device => Screen Capture einen Screenshot aufnehmen und auf dem Rechner speichern.

  • [Update 21.12.2011] Falls euch der USB-Treiber für euer Gerät fehlt und es deswegen im Dalvik Debug Manager nicht erkannt wird, kann ich euch (zumindest für HTC) meinen Post empfehlen: HTC Treiber ohne HTC Synch installieren [/Update]

 

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